Goldrallye 2026 lebt

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    Goldpreis steigt auf 5.000 US-Dollar: Rennt Gold jetzt auf 6.000 US-Dollar? 

    Gold meldet sich mit einem Paukenschlag zurück: Der Goldpreis knackt die 5.000 US-Dollar. Zündet das Edelmetall jetzt den Preisturbo Richtung 6.000?

    Goldrallye 2026 lebt - Goldpreis steigt auf 5.000 US-Dollar: Rennt Gold jetzt auf 6.000 US-Dollar? 

    Goldpreis wieder über 5.000 US-Dollar – Diese Widerstandsfähigkeit macht Hoffnung

    Der Goldpreis kehrte am Freitag mit Wucht über die 5.000 US-Dollar zurück. Der Wochenschluss oberhalb dieser psychologisch relevanten Marke könnte richtungsweisenden Charakter haben, denn einmal mehr zeigte sich das Edelmetall überaus widerstandsfähig und kompensierte den vorherigen Rücksetzer auf eindrucksvolle Art und Weise. Die Goldrallye 2026 lebt – Rücksetzer werden zum Einstieg genutzt.

    Aktuelle Goldpreisentwicklung – In Handelsspanne gefangen

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    In den letzten Handelstagen konsolidierte Gold oberhalb von 5.000 US-Dollar. Erst am Donnerstag geriet das Edelmetall temporär stark unter Druck. Fundamentale Gründe spielten bei diesem Rücksetzer allerdings keine Rolle. Unter fundamentalen Aspekten stehen die Ampeln unverändert auf grün. Eine rasche Fortsetzung der Aufwärtsbewegung sollte daher nicht überraschen. Bricht man die aktuelle Situation auf die charttechnischen Aspekte herunter, ist festzustellen, dass sich der Goldpreis nach den ersten kräftigen Ausschlägen in einem Preisband von 5.090 US-Dollar bis 4.800 US-Dollar stabilisieren konnte. Ein Ausbruch aus dieser Spanne könnte das entscheidende Signal auslösen – aktuell setzt Gold die Oberseite der Spanne unter Druck. 

    Inflation, Zinsen & Renditen treiben Gold an

    Unter der Woche standen mit dem US-Arbeitsmarktbericht für Januar und den US-Verbraucherpreisdaten für Januar zwei überaus wichtige Gradmesser auf der Agenda. Um es kurz zu machen: Beide Datenreihen – insbesondere aber die Inflationsdaten - wurden überaus wohlwollend von den Finanzmärkten aufgenommen und zeigten auch am Anleihenmarkt und am Devisenmarkt Wirkung. Der Spielraum für die Fed, die Leitzinsen zu senken, ist größer geworden.

    So gerieten die für die Betrachtung wichtigen Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen in den letzten Tagen massiv unter Druck. Mittlerweile rückt der Bereich von 4 Prozent in den Fokus. Noch zu Monatsbeginn kratzten die Renditen an der Marke von 4,3 Prozent. Der US-Dollar-Index ist wieder unter die Marke von 97 Punkten abgetaucht und scheint auf neue 52-Wochen-Tiefs zuzusteuern. Die ausgeprägte US-Dollar-Schwäche findet ihre Fortsetzung.

    Gold als sicherer Hafen alternativlos und gesucht – Gold-Silber-Ratio verdeutlicht es

    In Anbetracht der zahlreichen Brandherde setzen Anleger und Investoren verstärkt auf Gold als sicheren Hafen. Die jüngste Entwicklung der Gold-Silber-Ratio unterstreicht es, denn Gold hat das Momentum wieder auf seine Seite gezogen. Der Goldpreis notiert aktuell bei 5.044 US-Dollar und der Silberpreis bei 77,4 US-Dollar. Die Gold-Silber-Ratio beträgt entsprechend 65,2. Zum Zeitpunkt der letzten Gold-Kommentierung an dieser Stelle war bereits eine Erholung der Ratio auf 63,7 zu verzeichnen. Dieser Trend setzte sich nun fort. Es ist nur wenige Tage her, da notierte die Ratio noch unter dem langfristig relevanten Durchschnittswert von 60. Kurzum: Das Gold-Momentum springt wieder an!

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    Was machen die Gold-ETF-Investoren?

    Neben den permanenten Goldkäufen der Noten- und Zentralbanken waren die Kaufaktivitäten der physisch besicherten Gold-ETFs eine weitere tragende Säule der Goldpreisrallye. Um die Befindlichkeiten im Gold-Sektor einzuordnen, blicken wir an dieser Stelle regelmäßig auf die Bestandsentwicklung des SPDR Gold Shares, des weltgrößten physisch besicherten Gold-ETFs. Der heftige Abverkauf bei Gold führte zunächst auch im SPDR Gold Shares zu sinkenden Beständen, doch zum einen fiel der Aderlass äußerst begrenzt aus und zum anderen setzte mittlerweile eine Stabilisierung ein. 

    Und dennoch gibt es Warnzeichen

    Über ein potenzielles Warnzeichen sollte man jedoch diskutieren. Der ein oder andere mag sich noch an den Beginn der Goldpreisrallye erinnern – der Aufstieg des Edelmetalls begann unter den argwöhnischen Blicken der Analysten. Gold konnte damit wunderbar leben und setzte seine Aufwärtsbewegung kontinuierlich fort. Es dauerte eine gewisse Zeit, bis die Goldpreisrallye Wirkung zeigte und Analysten die Seite wechselten. Noch immer dominieren bullische Analystenmeinungen zu Gold das Geschehen – so zum Beispiel die Einschätzung der Analysten von Wells Fargo, die für 2026 weiterhin ein Preisziel von 6.100 US-Dollar bis 6.300 US-Dollar ausrufen. Bei so viel Einigkeit unter den Analysten beschleicht Goldoptimisten ein gewisses Unbehagen.

    Fazit - Rennt Gold jetzt auf 6.000 US-Dollar?

    Blenden wir vorerst die Analystenthematik aus: Gold hat zweifelsohne das Potenzial, im Jahr 2026 die Grenze von 6.000 US-Dollar zu sprengen. Um dieses Ziel kurzfristig zu erreichen, muss das Momentum allerdings kräftig angekurbelt werden. Ein Ausbruch über die 5.090 US-Dollar wäre vor diesem Hintergrund eminent wichtig. Sollte das Unterfangen gelingen, könnte rasch das bisherige Rekordhoch nahe der Marke von 5.600 US-Dollar erreicht werden. Auf der Unterseite hat hingegen die Zone 4.500 US-Dollar / 4.300 US-Dollar zentrale Bedeutung als Unterstützung. Idealerweise bleiben die nächsten Rücksetzer jedoch auf 4.800 US-Dollar begrenzt.

    Die „Not“ für Anleger und Investoren, in sichere Häfen zu flüchten, könnte in Anbetracht der zahlreichen geopolitischen und wirtschaftspolitischen Brandherde zügig dramatisch größer werden. Dass die Ölpreise aktuell Druck auf der Oberseite machen, soll mit Blick auf die Geopolitik nicht unerwähnt bleiben.

    Ein weiterer Punkt, der die Widerstandsfähigkeit der Goldrallye unterstreicht, ist die Stärke der Goldaktien. Barrick, Newmont und vor allem Agnico Eagle Mines trotzen der Goldpreiskonsolidierung und befinden sich noch immer in Reichweite zu ihren gültigen 52-Wochen-Hochs. Zuletzt zeigte einmal mehr Agnico Eagle Mines „wie Quartalsbericht geht“. Im Gegensatz zu den ambivalenten Quartalsberichten von Amazon, Microsoft, AMD oder Dax-Wert SAP pulverisierte der kanadische Goldproduzent die Erwartungen des Marktes. Nur um eine Kennzahl aus dem bärenstarken Quartalsbericht von Agnico Eagle Mines herauszugreifen: Das Unternehmen gab das bereinigte EBITDA im 4. Quartal 2025 mit 2,509 Mrd. US-Dollar an, nach 1,332 Mrd. US-Dollar im 4. Quartal 2024.

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte

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    Verfasst vonRedakteurMarcel Torney
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