Fabasoft trotzt schwachem Markt – Abo-Erträge stützen Stabilität
Fabasoft trotzt schwachem Umfeld – wiederkehrende Erlöse treiben Stabilität
Die Fabasoft AG hat im dritten Quartal ihres Geschäftsjahres 2025/26 ihre wirtschaftliche Substanz bestätigt, auch wenn Wachstum und Profitabilität unter dem schwierigen Marktumfeld litten. In den ersten neun Monaten (1. April–31. Dezember 2025) blieb der Konzernumsatz mit 66,0 Mio. EUR nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahreszeitraum (65,4 Mio. EUR). Auffällig ist der deutliche Anstieg der wiederkehrenden Umsätze: Diese kletterten um 10,6 % auf 40,2 Mio. EUR und machen mittlerweile 61,0 % des Gesamtumsatzes (Vorjahr: 55,6 %). Fabasoft stärkt damit seine Ertragsbasis in Richtung subscription- und cloud-getriebener Erlösströme.
Operativ verzeichnete das Unternehmen ein leicht rückläufiges Ergebnisbild: Das EBITDA sank auf 16,3 Mio. EUR nach 17,2 Mio. EUR im Vorjahr, das EBIT auf 10,4 Mio. EUR (Vorjahr: 11,4 Mio. EUR). Auch der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit ging auf 10,5 Mio. EUR zurück (Vorjahr: 12,5 Mio. EUR). Trotz dieser Abnahmen betont das Management die strategische Investitionslinie: Ausbau der Fabasphere-Plattform sowie verstärkte Aktivitäten in Vertrieb und Marketing, um langfristiges Wachstum zu sichern. CEO Helmut Fallmann hebt hervor, dass Fabasoft seine Investitionsprioritäten trotz ausbleibender öffentlicher Investitionsimpulse und einer insgesamt schwachen Wirtschaftsdynamik fortführe.
Die Bilanzseite präsentiert sich hingegen gestärkt: Die liquiden Mittel stiegen zum 31. Dezember 2025 auf 34,2 Mio. EUR nach 24,8 Mio. EUR ein Jahr zuvor. Personalbestand blieb nahezu konstant bei 505 Mitarbeitenden (Vorjahr: 501). Der Konzern veröffentlicht den vollständigen 9-Monatsbericht in deutscher und englischer Sprache auf seiner Website, wo detaillierte Segment- und Cashflow-Informationen abrufbar sind.
Neben den Finanzergebnissen meldete Fabasoft regulatorische Stimmrechtsmitteilungen: Die BNP Paribas-Gruppe hat ihren Anteil an Fabasoft zum 10. Februar 2026 auf 4,97 % der Stimmrechte reduziert (546.540 Stimmrechte bei insgesamt 11.000.000 Stimmrechten). Zuvor hatte BNP Paribas annähernd 9,89 % gehalten. Teilweise technische Instrumente (Swap on Spot) mit 201 zugehörigen Stimmen wurden zusätzlich angegeben.
Fazit: Fabasoft zeigt in einem anspruchsvollen makroökonomischen Umfeld Stabilität durch wachsende wiederkehrende Erlöse und eine verbesserte Cash-Reserve. Kurzfristig drücken Margen- und Cashflow-Rückgänge die Profitabilität, doch die konsequente Fokussierung auf die Fabasphere und Subscription-Modelle stärkt die nachhaltige Geschäftsgrundlage. Anleger sollten weiterhin die Entwicklung der Margen sowie mögliche Auswirkungen der geänderten Großaktionärsstruktur beobachten.
Die Fabasoft Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -7,58 % und einem Kurs von 12,80EUR auf Tradegate (13. Februar 2026, 22:26 Uhr) gehandelt.
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