AB InBev übertrifft Erwartungen: EBITDA steigt, JPMorgan zielt auf 73 €
Der belgisch-brasilianische Braukonzern Anheuser‑Busch InBev (AB InBev) hat seine operative Profitabilität im vergangenen Geschäftsjahr trotz eines leichten Umsatzrückgangs gesteigert. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) wuchs um etwas mehr als ein Prozent auf 21,2 Milliarden US-Dollar (rund 17,9 Milliarden Euro). Bereinigt um Währungseffekte läge das Plus bei knapp fünf Prozent, teilte das Unternehmen mit und übertraf damit die von Bloomberg erfassten Markterwartungen.
Der Konzern, bekannt für Marken wie Beck’s, Budweiser und Corona, verzeichnete einen Umsatzrückgang auf 59,3 Milliarden Dollar. Auf bereinigter Basis – also ohne Wechselkurseffekte – hätte der Umsatz allerdings um etwa zwei Prozent zugelegt. Entscheidend für die Margenentwicklung waren laut Management rückläufige Kosten, die den leichten Volumen- und Preisrückgang mehr als kompensierten und so das operative Ergebnis stützten.
AB InBev formulierte zugleich einen Ausblick: Für das Jahr 2026 erwartet das Unternehmen ein operatives Ergebniswachstum im Rahmen der mittelfristigen Ziele von vier bis acht Prozent. Diese Zielsetzung signalisiert, dass das Management auf anhaltende Effizienzmaßnahmen und Ertragsverbesserungen setzt, um trotz volatilem Absatzumfeld die Profitabilität weiter zu steigern.
Die Analysten der US-Investmentbank JPMorgan bestätigten unterdessen ihre positive Einschätzung für die Aktie und stuften AB InBev mit „Overweight“ ein. Das Kursziel der Bank liegt bei 73 Euro. In einer Einschätzung hoben die Analysten hervor, dass das vierte Quartal „rund gelaufen“ sei und sich insbesondere die Lage in Lateinamerika verbessert habe – ein Markt, der für den Konzern aufgrund seiner Größenordnung und Margenstruktur von besonderer Bedeutung ist.
Für Anleger bedeuten die Zahlen eine bestätigende Nachricht: Die leichte Ebitda‑Steigerung trotz Umsatzdelle weist auf operative Robustheit hin und erklärt die positive Analystenreaktion. Das Währungsbereinigungsergebnis macht zugleich deutlich, wie stark Wechselkurse die berichteten Kennzahlen verzerren können; eine anhaltende Dollarschwäche oder -stärke dürfte die künftige Berichterstattung spürbar beeinflussen. Risiken bleiben bestehen: konjunkturabhängige Konsumausgaben, regionale Absatzschwächen oder regulatorische Eingriffe in wichtigen Märkten könnten die Erholung bremsen. Gleichwohl signalisiert die Bestätigung der mittelfristigen Ziele und das 73‑Euro‑Kursziel von JPMorgan, dass Marktakteure aktuell Vertrauen in das Managementprogramm und die Effizienzmaßnahmen setzen. Analysten und Investoren werden die Entwicklung in den kommenden Quartalen genau beobachten, insbesondere Margen und Währungsentwicklung sowie regionale Trends berücksichtigen.
Die Anheuser-Busch InBev Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,06 % und einem Kurs von 67,48EUR auf Tradegate (13. Februar 2026, 22:26 Uhr) gehandelt.
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