Neue ECCO-Daten zeigen, dass subkutanes Infliximab (Remsima SC) nach einer Therapieunterbrechung die Krankheitskontrolle wirksam wiederherstellt und aufrechterhält
Celltrion, Inc. gab heute neue Daten aus einer Post-hoc-Analyse der zulassungsrelevanten LIBERTY-Studien (LIBERTY-CD und LIBERTY-UC) bekannt, die zeigen, dass subkutanes Infliximab bei den meisten Patienten mit Morbus Crohn (MC) und Colitis ulcerosa (Cu) Krankheitskontrolle wiederherstellte und aufrechterhielt, mit anhaltender Wirksamkeit, Sicherheit und Persistenz bis zur Woche 102.1 Die Daten werden als Posterpräsentation auf dem 21. Kongress der European Crohn's and Colitis Organisation (ECCO) vorgestellt, der vom 18. bis 21. Februar in Stockholm, Schweden, stattfindet.
„Da die Immunogenität das größte Problem bei der Wiederaufnahme der Behandlung mit Infliximab nach einer Unterbrechung darstellt, deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass die Behandlung auch bei Patienten mit Immunogenität fortgesetzt werden konnte“, sagte Dr. Marla Dubinsky, Professorin für Pädiatrie und Direktorin des CED-Zentrums an der Icahn School of Medicine am Mount Sinai. „Es ist beruhigend zu sehen, dass wir nicht nur mit einer bequemen subkutanen Option die Krankheitskontrolle wirksam wiedererlangen können, sondern dass diese Reaktion frühzeitig auftrat und sich in einer Post-hoc-Analyse der zulassungsrelevanten LIBERTY-Studien bis Woche 102 aufrechterhalten ließ. Dies ist eine bedeutende Erkenntnis für Patienten, da sie eine potenziell zuverlässige Strategie für Ärzte und eine transformative Möglichkeit für Patienten bietet, ihre CED-Erkrankung auch bei einer Unterbrechung der Behandlung zu bewältigen.“
„In der klinischen Praxis kann es aus klinischen und nicht-klinischen Gründen zu einer Unterbrechung der Behandlung kommen, und die Einleitung einer Behandlung erfordert eine sorgfältige Abwägung der Risiken“, sagte Professor Stefan Schreiber, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Abteilung für Medizin I, Kiel, Deutschland. „Diese Daten liefern den Nachweis, dass subkutanes Infliximab die Krankheitskontrolle wirksam und sicher wiederherstellen kann und somit eine praktikable Behandlungsoption für Ärzte und Patienten darstellt.“
Die Analyse bewertete die Wirksamkeit und Sicherheit der Einleitung einer Behandlung mit 240 mg subkutanem Infliximab bei Patienten, die in den Phase-3-LIBERTY-Studien randomisiert in die Placebo-Erhaltungsgruppe eingeteilt worden waren, zuvor eine intravenöse Infliximab-Induktionstherapie abgeschlossen hatten und anschließend aufgrund des Fortschreitens der Erkrankung eine Medikamentenpause von 16 Wochen oder mehr eingelegt hatten, bevor sie mit der Behandlung mit subkutanem Infliximab begannen.

