Bitcoin blutet

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    Gold gewinnt die Angst-Wette – "Das verstehen wir nicht", sagt Cathie Wood

    Bitcoin hat den schlechtesten Jahresstart seit dem Kryptowinter 2018 verzeichnet. Cathie Wood spricht von Panik und bleibt bullish – mit einem Vorbehalt.

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    Bitcoin blutet - Gold gewinnt die Angst-Wette – "Das verstehen wir nicht", sagt Cathie Wood

    Cathie Wood sieht die jüngsten Kursrückgänge bei Bitcoin vor allem als Folge panischer Marktreaktionen. In einem neuen Video von Ark Invest erklärte die Gründerin und CEO, Investoren neigten in Phasen erhöhter Unsicherheit dazu, "erst zu verkaufen und dann Fragen zu stellen". Der jüngste risikoaverse Handel habe Bitcoin belastet, da Anleger schneller auf Volatilität reagierten, statt sich auf langfristige Fundamentaldaten zu konzentrieren.

    Wood verwies darauf, dass sich der breite Abverkauf nicht nur auf Kryptowährungen beschränkte, sondern auch Technologieaktien traf. Algorithmengesteuerter Handel habe die Bewegungen zusätzlich verstärkt. Zugleich räumte sie ein, dass Gold zuletzt besser abgeschnitten habe als Bitcoin. Viele Anleger suchten in unsicheren Zeiten Schutz in traditionellen sicheren Häfen. "Das verstehen wir derzeit nicht", sagte Wood mit Blick auf die relative Stärke von Gold. Ihrer Ansicht nach unterscheidet sich Bitcoin strukturell, da sein Angebotswachstum fixiert sei und "nicht zunehmen kann", während das Goldangebot weiter ausgeweitet werde.

    Langfristig bleibe der Aufwärtstrend aus ihrer Sicht intakt. "Ich glaube nicht, dass er jetzt gebrochen wird", sagte sie über den übergeordneten Trend von Bitcoin – fügte jedoch selbstkritisch hinzu, dies könnten "berühmte letzte Worte" sein. Während der regionalen Bankenkrise habe Bitcoin als "Zufluchtsort für diejenigen, die große Angst hatten" fungiert und damit seine Funktion als Krisenabsicherung unter Beweis gestellt.

    Die aktuellen Marktdaten zeigen allerdings erheblichen Gegenwind. Seit Jahresbeginn hat Bitcoin rund 22,3 Prozent verloren – der schwächste Start in ein Jahr seit dem Bärenmarkt 2018. Von knapp 87.700 US-Dollar zu Jahresbeginn fiel der Kurs auf etwa 68.000 US-Dollar. Historische Vergleiche zeigen zwar, dass Bitcoin in sieben der vergangenen dreizehn ersten Quartale Verluste verzeichnete, doch das laufende Jahr sticht durch die Dynamik des Rückgangs hervor. Ein zweiter negativer Monat in Folge wäre ein Novum in der Bitcoin-Geschichte.

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    Analysten führen die Korrektur vor allem auf makroökonomische Unsicherheiten, Gewinnmitnahmen nach dem Allzeithoch 2025 sowie den Abbau gehebelter Positionen zurück. Fundamentale Kennzahlen wie die Hash-Rate und die institutionelle Infrastruktur gelten weiterhin als stabil. Auch die US-Spot-Bitcoin-ETFs verzeichnen trotz schwankender Zu- und Abflüsse weiterhin Handelsaktivität.

    Ob es sich um eine gesunde Marktbereinigung oder den Beginn einer längeren Konsolidierung handelt, bleibt offen. Wood sieht in der Volatilität jedoch keinen strukturellen Bruch, sondern einen wiederkehrenden Bestandteil langfristiger Marktzyklen – und potenziell auch eine Chance für geduldige Investoren.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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