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    Ölpreise legen etwas zu

    Für Sie zusammengefasst
    • Brent 67,95$ (+0,20), WTI 63,10$ (+0,21) kurz.
    • Handel lahmt wegen US-Feiertag, Asien teils...
    • Iran-Spannungen, Preise +10% YTD; Opec+ prüft.
    Ölpreise legen etwas zu

    NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag etwas zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 67,95 US-Dollar. Das waren 20 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 21 Cent auf 63,10 Dollar.

    Dem Ölmarkt fehlt es zu Wochenbeginn an klaren Impulsen. Aus den USA dürften auch im weiteren Handelsverlauf kaum Impulse kommen. In dem Land ist Feiertag und die Börsen dort sind geschlossen. Auch an einigen Börsen in Asien wurde nicht gehandelt, etwa in China wegen des Neujahrsfestes.

    Weiterhin steht der Konflikt zwischen dem Iran und den USA im Blick der Märkte. Die Gespräche sollen am Dienstag fortgesetzt werden. Dabei geht es unter anderem um Irans umstrittenes Atomprogramm. US-Präsident Donald Trump drohte der iranischen Führung wegen der Niederschlagung von Massenprotesten mit einem militärischen Eingreifen und ließ die Militärpräsenz rund um den Iran verstärken. Vor den Verhandlungen hat der Iran hochrangige Gespräch mit der Internationalen Atomenergiebehörde geführt. Angesichts der Spannungen haben die Ölpreise seit Jahresbeginn um rund 10 Prozent zugelegt.

    "Während die Geopolitik kurzfristig für Unterstützung sorgt, wird die Versorgungslage in den kommenden Monaten wieder zum treibenden Faktor für Rohöl werden", sagte Robert Rennie, Analyst bei der Westpac Banking Corp. "Wir gehen weiterhin davon aus, dass Brent im Laufe des ersten Halbjahres dieses Jahres wieder auf ein Niveau von knapp über 60 Dollar zurückfallen wird, da die steigende weltweite Produktion beginnt, auf die Preise zu drücken."

    Etwas belastet wurden die Ölpreise durch Aussagen von einigen Vertretern des Ölverbundes Opec+. Es gebe Spielraum für eine Ausweitung der Fördermenge ab April. Die Sorge vor einem Überangebot sei übertrieben. Die Gruppe hat offiziell aber vor ihrer Sitzung am 1. März noch keine Maßnahmen in Aussicht gestellt./jsl/la/mis






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