Abverkauf bei Edelmetallen

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    Gold kracht unter 5.000 US-Dollar – Silber bricht 5 % ein

    Ein stärkerer US-Dollar und nachlassende Krisenangst drücken den Goldpreis – Silber verliert noch deutlicher.

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    Abverkauf bei Edelmetallen - Gold kracht unter 5.000 US-Dollar – Silber bricht 5 % ein

    Gold ist am Dienstag weiter unter die Marke von 5.000 US-Dollar pro Unze gerutscht. Geringes Handelsvolumen – bedingt durch das chinesische Neujahrsfest in weiten Teilen Asiens sowie einen US-Feiertag – verstärkte die Bewegung.

    Der Spotpreis fiel um bis zu 2 Prozent auf 4.892 US-Dollar je Unze, nachdem er bereits am Vortag rund 1 Prozent verloren hatte. Silber fiel um bis zu 5 Prozent auf 72,66 US-Dollar.

    Nach einer spekulativ getriebenen Rallye hatte Gold Ende Januar ein Rekordhoch von über 5.595 US-Dollar erreicht. Ein abrupter zweitägiger Einbruch drückte den Preis anschließend auf fast 4.400 US-Dollar. Seither hat das Edelmetall rund die Hälfte der Verluste aufgeholt, der Handel bleibt jedoch volatil.

    Belastend wirken derzeit nachlassende geopolitische Spannungen sowie ein stärkerer US-Dollar. Der US-Dollar-Index stieg um 0,2 Prozent und verteuerte Gold für Käufer außerhalb des Dollarraums. Gleichzeitig warten Investoren auf das Protokoll der Januar-Sitzung der US-Notenbank, das am Mittwoch veröffentlicht wird. Laut CME FedWatch rechnen Marktteilnehmer aktuell mit einer ersten Zinssenkung im Juni.

    Ilya Spivak von Tastylive sieht kurzfristig begrenztes Potenzial: "Es [Gold[ wird nicht wirklich weit kommen, da es nicht so aussieht, als würde sich das [geopolitische] Risiko wirklich über das derzeitige Maß hinaus ausweiten.“ Zugleich betonte er: "Die unmittelbare Obergrenze [für Gold] liegt bei etwa 5.120 US-Dollar, aber das nächste echte Ziel ist die Rückkehr zu den Höchstständen von etwa 5.600 US-Dollar, und dann marschieren wir natürlich zu Rekordhöhen."

    Mehrere Großbanken bleiben trotz der jüngsten Schwäche bullish. Jefferies erhöhte seine Goldprognose für 2026 von 4.200 auf 5.000 US-Dollar pro Unze. Analyst Fahad Tariq und sein Team sehen zwei zentrale Treiber: "Wir sehen weiterhin zwei wichtige makroökonomische Faktoren, die den Goldpreis stützen: Inflation und Dollarabwertung." Investoren und Zentralbanken, die sich darüber sorgten,"haben eigentlich nur eine Option: Sachwerte".

    Kurzfristig warnt hingegen Fawad Razaqzada von City Index vor zunehmendem Abwärtsdruck, sollte Gold länger unter 5.000 US-Dollar bleiben, da dies "die bullishen Trader angesichts der jüngsten Volatilität weiter entmutigen würde".

    Nach dem Rekordlauf bleibt Gold damit zwischen geldpolitischen Hoffnungen, geopolitischer Entspannung und charttechnischen Marken gefangen.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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