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    Bayer schließt Milliardenvergleich in US-Rechtsstreitigkeiten um Glyphosat

    Für Sie zusammengefasst
    • Bayer zahlt bis zu 7,25 Mrd. $ über 21 Jahre
    • Rückstellungen steigen auf rund 11,8 Mrd. €
    • Monsanto vereinbart weitere vertrauliche Vergleiche
    Bayer schließt Milliardenvergleich in US-Rechtsstreitigkeiten um Glyphosat

    LEVERKUSEN (dpa-AFX) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer hat in den USA einen milliardenschweren Sammelvergleich zur Beilegung aktueller und künftiger Klagen zum angeblich krebserregenden Unkrautvernichter Roundup geschlossen. Die Zahlungen für den Sammelvergleich umfassten höchstens 7,25 Milliarden US-Dollar über bis zu 21 Jahre, wie der Dax -Konzern am Dienstag mitteilte. Der Sammelvergleich müsse vom Gericht in St. Louis (Bundesstaat Missouri) genehmigt werden, hieß es von den Leverkusenern. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten des Konzerns für Rechtsstreitigkeiten insgesamt dürften von 7,8 auf 11,8 Milliarden Euro steigen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte zuvor über bevorstehende Vergleiche berichtet.

    Zudem habe die Tochterfirma Monsanto weitere vertrauliche Vergleiche vereinbart, um andere Glyphosat-Fälle beizulegen, hieß es vom Konzern. Bei Bloomberg hatte es geheißen, dass es insgesamt um eine Summe von 10,5 Milliarden Dollar für Glyphosat-Vergleiche gehe. Darüber hinaus hat sich Monsanto Anfang dieses Jahres den Angaben zufolge auch zu acht verbliebenen PCB-Urteilen am Sky Valley Education Center im US-Bundesstaat Washington verglichen. Die Bedingungen hierzu seien ebenfalls vertraulich.

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    Die Vergleichsvereinbarungen zu Glyphosat folgten auf die Entscheidung des Obersten US-Gerichtshofes, den Fall "Durnell" zur Überprüfung anzunehmen. Dabei habe die Erwartung, dass das Oberste Gericht die Frage des Vorrangs von Bundesrecht bei Klagen wegen angeblich fehlender Warnhinweise überprüfen könnte, die Vergleichsverhandlungen erst möglich gemacht, teilte das Unternehmen mit.

    Bayer erhofft sich Rückenwind von der Überprüfung durch den US Supreme Court. Der Fall beim Supreme Court bleibe von der Vergleichsvereinbarung unberührt und sei wichtig, um erhebliche Schadenersatzurteile aufzuheben, gegen die noch Rechtsmittel anhängig sind, und die nicht durch den Sammelvergleich abgedeckt sind, so Bayer./men/he

    Bayer

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    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Bayer Aktie

    Die Bayer Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +7,10 % und einem Kurs von 49,13 auf Tradegate (17. Februar 2026, 17:44 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Bayer Aktie um +2,74 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -14,17 %.

    Die Marktkapitalisierung von Bayer bezifferte sich zuletzt auf 37,76 Mrd..






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