Gewaltige Verwerfungen drohen

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    Goldpreis explodiert – Steht Gold bereits nächste Woche bei 6.000 US-Dollar?

    Der Iran-Konflikt ist am heutigen Samstag militärisch eskaliert. Bereits im späten Freitagshandel zogen Gold und Brent Öl kräftig an. Die Märkte könnten vor gewaltigen Verwerfungen stehen. 

    Für Sie zusammengefasst
    Gewaltige Verwerfungen drohen - Goldpreis explodiert – Steht Gold bereits nächste Woche bei 6.000 US-Dollar?

    Iran-Konflikt eskaliert – Gold und Brent Öl steigen bereits zuvor rasant an

    Die geopolitischen Entwicklungen heizten der Goldpreisrallye 2026 bereits zuletzt gewaltig ein. Die aktuell zu beobachtende militärische Eskalation im Iran-Konflikt könnte zudem zu weiteren Verwerfungen führen. Die Lage ist brisant und im wahrsten Sinne des Wortes explosiv. Einmal mehr kommt es zu dramatischen Entwicklungen in der Geopolitik an einem Wochenende. Das lässt für die Wochenauftakt am Montag nicht viel Gutes erwarten. Sollte sich die Lage in den nächsten Stunden nicht entscheidend beruhigen, dürfte es am Montag zumindest turbulent werden. 

    Gold und Silber als sichere Häfen bereits im Vorfeld gesucht  

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    Dass etwas im Busch ist, zeichnete sich bereits ab. Trump bzw. die USA im Verbund mit Israel bauten eine gewaltige Drohkulisse gegen den Iran auf. Und dennoch kam die militärische Eskalation am frühen Samstagmorgen zu diesem Zeitpunkt einigermaßen überraschend, hatten sich doch die USA und der Iran noch zuletzt auf eine Fortsetzung ihrer Gespräche in der nächsten Woche verständigt. Dessen ungeachtet stiegen bereits im späten Freitagshandel die Preise für Gold, Silber und Brent Öl an. An den Finanzmärkten traute man offenkundig dem „Braten nicht“. Anleger und Investoren flüchteten bereits in den letzten Tagen verstärkt in die Edelmetalle. Der kräftig anziehende Goldpreis und der eskalierende Silberpreis dokumentier(t)en das. 

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    SPDR Gold Shares mit enormen Zulauf

    Bereits zum Zeitpunkt der letzten Gold-Kommentierung an dieser Stelle war eine Belebung der Bestandsentwicklung des SPDR Gold Shares, des weltgrößten physisch besicherten Gold-ETFs, zu beobachten. Wir blicken an dieser Stelle regelmäßig auf dessen Bestandsentwicklung, um die Befindlichkeiten im Goldsektor zu erfassen. Seit Tagen ist hier nun ein kräftiger Anstieg der ausgewiesenen Gold-Bestände zu beobachten. Zuletzt wurde die Marke von 1.100 Tonnen durchbrochen – ein Wert, der zuletzt im April 2022 verzeichnet wurde. 

    Wie kann es für Gold nun weitergehen?

    Im besten Fall beruhigt sich die Lage rasch. Beide Seiten stellen die gegenseitigen Angriffe ein und man kehrt an den Verhandlungstisch zurück. Doch wie wahrscheinlich ist dieses Szenario? Droht nicht vielmehr eine weitere Eskalation? Womöglich ein Flächenbrand? Das iranische Regime steht mit dem Rücken zur Wand. Das macht die Lage so bedrohlich. Der Goldpreis dürfte überaus sensibel auf etwaige Entwicklungen reagieren. Selbst ein dramatischer Preisanstieg in den nächsten Tagen ist nicht kategorisch auszuschließen.

    Steht Gold bereits nächste Woche bei 6.000 US-Dollar?

    Börse ist nicht immer rational und so könnte es in den kommenden Tagen gewaltige Verwerfungen an den Märkten geben. Dax, Nasdaq 100 und auch der Dow Jones Ind. waren zuletzt nicht so stabil, wie es auf den ersten Blick schien. Die Eskalation im Iran-Konflikt könnte die Aktienmärkte destabilisieren und so für weiteren Zulauf in die sicheren Häfen sorgen. Andere für Gold preistreibende Faktoren wie US-Dollar-Schwäche, Entwicklung der für die Betrachtung wichtigen Renditen der 10-jährigen US-Staatsanleihen, treten angesichts der geopolitischen Lage in den Hintergrund. Obgleich sich aktuell alles auf den Iran-Konflikt fokussiert, sei darauf verwiesen, dass es unweit der Region auch zwischen Pakistan und Afghanistan gerade knallt. Sollte der Goldpreis sein bisheriges Hoch im Bereich von 5.500 US-Dollar überwinden, ist der Weg in Richtung 6.000 US-Dollar nahezu frei. Ein Rücksetzer des Goldpreises unter die 5.000 US-Dollar würde die kurzfristigen Rallyeambitionen deutlich abkühlen. Das übergeordnet bullische Szenario würde jedoch erst bei Goldpreisen unterhalb von 4.300 US-Dollar wanken.   

    Die Aktien von Gold- und Silberproduzenten, wie Barrick, Newmont, Agnico Eagle Mines oder Hecla Mining, Pan American Silver stellen weiterhin interessante Alternativen zu hochbewerten Tech-Werten, wie Nvidia, Palantir etc. dar. Besonders interessant sind jedoch Produzenten, die die Vorzüge von Gold, Silber und Kupfer vereinen.

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte

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    Verfasst vonRedakteurMarcel Torney
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