SMA Solar in der Krise: 181 Mio. Verlust und düsterer Ausblick 2026
SMA Solar schließt 2025 mit tiefroten Zahlen und gibt vorsichtigen Ausblick für 2026
Die SMA Solar Technology AG hat für 2025 vorläufige, ungeprüfte Zahlen vorgelegt und damit ein schwieriges Jahr bilanziert. Der Konzernumsatz sank leicht um 0,9 Prozent auf 1.516,0 Mio. Euro. Operativ (EBITDA) vor Einmaleffekten erzielte SMA 106,6 Mio. Euro (2024: 147,5 Mio. Euro), inklusive Einmaleffekten fiel das EBITDA jedoch mit −65,4 Mio. Euro deutlich negativ aus (2024: −16,0 Mio. Euro). Das operative EBIT vor Sondereffekten betrug 54,3 Mio. Euro, das berichtete Konzernergebnis wies ein EBIT von −188,2 Mio. Euro aus (EBIT-Marge −12,4 %). Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von −181,1 Mio. Euro; das Ergebnis je Aktie fiel auf −5,22 Euro.
Belastend wirkten hohe Einmaleffekte in der Division Home & Business Solutions (HBS): Vorratsabschreibungen und Verschrottungen in Höhe von 122,6 Mio. Euro, Zuführungen zu Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen von 35,8 Mio. Euro sowie Restrukturierungsaufwendungen (24,1 Mio.). Zudem wurden Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsprojekte (40,2 Mio.) und Produktionsanlagen (30,3 Mio.) vorgenommen. In der Division Large Scale & Project Solutions (LSPS) stieg der Umsatz auf 1.268,8 Mio. Euro, das EBIT lag bei 210,8 Mio. Euro; unter dem Strich schmälerten Gewährleistungsrückstellungen und eine Forderungswertberichtigung in den USA (7,5 Mio.) das Ergebnis.
Der Auftragseingang blieb mit einem Auftragsbestand von 1.352,0 Mio. Euro nahezu stabil. Positive Aspekte: die verkaufte Wechselrichter-Leistung stieg leicht auf 19,9 GW und die Nettoliquidität verbesserte sich deutlich auf 176,4 Mio. Euro (Vorjahr: 84,2 Mio.). SMA verweist zudem auf erste Effekte des Restrukturierungs- und Transformationsprogramms: bereits realisierte Kosteneinsparungen von 124 Mio. Euro in 2025; weitere Maßnahmen sollen ab 2027 rund 100 Mio. Euro zusätzlich bringen. Bis Ende 2026 plant der Konzern weltweit weitere etwa 350 Stellenstreichungen.
Für 2026 gibt SMA einen vorsichtigen Ausblick: Umsatz 1.475–1.675 Mio. Euro und ein positives EBITDA von 50–180 Mio. Euro. Der Mittelwert der EBITDA-Spanne (115 Mio.) liegt unter dem Konsens der Analysten (~139 Mio.), was Marktteilnehmer verunsicherte — die Aktie reagierte volatil. Analysten kritisieren die ungewöhnlich breite Spanne, sehen aber in Teilen bereits Bewertungschancen; Jefferies hob die Bewertung auf „Buy“.
SMA betont die anhaltenden Risiken: volatile Märkte, geopolitische Unsicherheiten und Handelsschranken könnten die Prognose beeinflussen. Den geprüften Konzernabschluss sowie den Geschäftsbericht für 2025 will SMA am 26. März 2026 veröffentlichen und erläutern.
Die SMA Solar Technology Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,07 % und einem Kurs von 31,33EUR auf Lang & Schwarz (05. März 2026, 07:54 Uhr) gehandelt.
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