Region ist für CEO attraktiv
Trotz Krieg: DHL hält an Investitionsplänen im Nahen Osten fest
Trotz des Konflikts bleibt DHL im Nahen Osten aktiv und hält gleichzeitig an seinen langfristigen Investitionsplänen fest.
Trotz des eskalierenden Konflikts nimmt DHL weiterhin Lieferaufträge im Nahen Osten an, wie der Vorstandsvorsitzende am Donnerstag erklärte. Gleichzeitig warnte er aber vor möglichen Verzögerungen. Lieferungen nach Israel werden derzeit über Zypern abgewickelt, wie CEO Tobias Meyer am Donnerstag sagte. Gleichzeitig werde an den Investitionsplänen im Nahen Osten festgehalten: "Es handelt sich um langfristige Investitionen, und wir sind der Ansicht, dass die Region nach wie vor attraktiv ist."
Da der Konflikt nun schon sechs Tage andauert, sehen sich Logistik- und Schifffahrtsunternehmen mit zunehmenden Störungen auf den Luft- und Seewegen konfrontiert. Große Reedereien wie Maersk, Hapag-Lloyd und CMA CGM wurden durch den Hormus-Engpass gezwungen, Schiffe um Afrika herumzuleiten, was zu erheblichen Verzögerungen und Mehrkosten führte.
Des Weiteren teilte FedEx am Montag mit, seine Dienstleistungen in Bahrain, Kuwait, Irak, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate vorübergehend einzustellen. Nicht nur FedEx, sondern auch weitere Unternehmen warnen seitdem vor längeren Transportzeiten, Verzögerungen und möglichen Preissteigerungen im Luftfrachtverkehr.
Die Aktie von DHL ist am Donnerstag (13:20 Uhr, MEZ) 4,41 Prozent im Minus. Ein Anteilschein kostet 46,19 Euro.
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion

