Verhaltene Prognose
Kroger: Spiegeln die Zahlen der Supermarktkette den US-Einzelhandel?
Am Donnerstag prognostizierte Kroger verhaltene Umsätze und Gewinne für das Gesamtjahr. CEO Greg Foran macht dafür das schwache Konsumumfeld in den USA verantwortlich.
CEO Foran ist ehemaliger US-Chef von Walmart, Analysten der Wall Street hatten seine Ernennung im vergangenen Monat begrüßt.
Kroger rechnet für 2026 mit einem Wachstum des flächenbereinigten Umsatzes (ohne Kraftstoffe) zwischen 1 und 2 Pozent, wobei der Mittelwert unter den Erwartungen eines Wachstums von 2 Prozent liegt.
Auch Wettbewerber Walmart hatte mit einem konservativen Jahresausblick seinen Geschäftsbericht eröffnet. Experten meinen, dass dies momentan die fragile Lage der US-Verbraucher widerspiegeln würde.
Der Einzelhändler aus den USA erzielte im Quartal bis zum 31. Januar einen Umsatz von 34,73 Milliarden US-Dollar und verfehlte damit die Analystenschätzungen von 35,06 Milliarden US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 1,28 US-Dollar und übertraf damit die Prognosen von 1,20 US-Dollar.
Der bereinigte Gewinn je Aktie (Non-GAAP EPS) von Kroger lag bei 1,28 US-Dollar, verglichen mit den Konsensprognosen von 1,20 und 1,14 US-Dollar im Vorjahr.
Die Bruttomarge verbesserte sich im abgelaufenen Quartal auf 23,1 Prozent des Umsatzes, gegenüber 22,7 Prozent im Vorjahr.
Der digitale Umsatz von Kroger stieg im vierten Quartal um 20 Prozent, angetrieben durch eine starke Nachfrage nach Abholung und Lieferung sowie durch das Wachstum bei Partnern wie DoorDash, Instacart und Uber Eats, so das Unternehmen.
Nach der Veröffentlichung des Geschäftsergebnisses fielen die Aktien von Kroger im vorbörslichem Handel um gut 1 Prozent.
Autor: Krischan Orth, wallstreetONLINE Redaktion
