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    Krieg im Nahen Osten lässt Anleger vorsichtig agieren

    Aktien Frankfurt - Krieg im Nahen Osten lässt Anleger vorsichtig agieren

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der Erholung vom Vortag ist der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag nicht recht von der Stelle gekommen. Angesichts der unübersichtlichen Lage im Nahen Osten halten sich Investoren zurück. Der Leitindex Dax pendelte um den Schlusskurs vom Mittwoch und lag am frühen Nachmittag mit 0,2 Prozent leicht im Minus bei 24.158 Zählern.

    Der MDax der mittelgroßen Börsentitel trat am Donnerstag mit 30.355 Zählern quasi auf der Stelle. Der Eurozone-Leitindex EuroStoxx 50 gab leicht nach.

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    Skepsis und Vorsicht sind unverändert groß. Die Energiepreise seien gestiegen und die physischen Lieferungen aus der Region unterbrochen, schrieb Analyst Felix-Antoine Vezina-Poirier vom Analysehaus BCA Research. Sollte die Inflation infolge des Kriegs im Nahen Osten und daher höherer Energiepreise dauerhaft steigen, sollten Anleger in Aktien und Anleihen untergewichtet sein. Cash und Rohstoffe seien in diesem Fall die Alternativen.

    Der Iran feuerte am Donnerstag erneut Raketen auf Israel ab. Gleichzeitig hat Aserbaidschan den Iran für einen Drohnenangriff in der autonomen Exklave Nachitschewan verantwortlich gemacht und mit Vergeltung gedroht. Der iranische Generalstab wies Berichte über Drohnenangriffe auf Aserbaidschan zurück.

    Die israelische Luftwaffe beendete derweil nach Angaben eines Militärsprechers ihre zwölfte Angriffswelle gegen den Iran. Neben Zielen in Teheran seien Angriffe auf das Hauptquartier einer Spezialeinheit der iranischen Sicherheitskräfte in der Provinz Albors geflogen worden, hieß es. In Teheran seien unter anderem Ziele der Revolutionsgarden angegriffen worden. Neben Dutzenden Kommandozentren seien Waffenlager und Waffenproduktionsstätten Ziel der Angriffe gewesen.

    Hierzulande läuft die Saison der Quartalsbilanzen auf vollen Touren. Der Logistikriese DHL gab einen verhaltenen Ausblick für 2026, der Kurs fiel daraufhin als größter Dax-Verlierer um gut drei Prozent. Der Chemie- und Pharmakonzern Merck rechnet in diesem Jahr mit einem Gewinnrückgang. Die Aktien verloren 1,7 Prozent.

    Eine Kaufempfehlung der Citigroup verhalf den Aktien von Airbus zu einem Plus von 1,5 Prozent.

    In der zweiten Reihe büßten Aktien von Ströer 4,3 Prozent. Die Gewinnprognose des Werbedienstleisters für 2026 habe arg enttäuscht, hieß es von JPMorgan.

    Im SDax verteuerten sich Jenoptik um 5,5 Prozent. Etwas überraschend steigt der Optikspezialist zum 23. März in den MDax auf. Auch Salzgitter und der Motorenbauer Deutz rücken in den MDax auf. Absteigen in den SDax müssen dafür Teamviewer , Fielmann und Carl Zeiss Meditec . Im Leitindex Dax gibt es keine Änderungen.

    Die Papiere des Anlagenherstellers Dürr verloren 3,5 Prozent. Analysten monierten eine schwache Prognose des Unternehmens für die zu erwartenden Aufträge. Starke Geschäftszahlen des Software-Entwicklers GFT Technologies ließen den Kurs um fast 11 Prozent nach oben springen./bek/mis

    --- Von Benjamin Krieger, dpa-AFX ---

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur TeamViewer Aktie

    Die TeamViewer Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,00 % und einem Kurs von 25,68 auf Tradegate (05. März 2026, 14:25 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der TeamViewer Aktie um -1,55 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -4,81 %.

    Die Marktkapitalisierung von TeamViewer bezifferte sich zuletzt auf 768,73 Mio..






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