Mehr Geld für Aktionäre

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    Mehr Gewinn, mehr Dividende: Lufthansa-Aktie hebt nach Zahlen ab

    Mehr Gewinn als erwartet, Rekordumsatz und eine höhere Dividende: Lufthansa überrascht mit starken Zahlen. Anleger greifen zu.

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    Mehr Geld für Aktionäre - Mehr Gewinn, mehr Dividende: Lufthansa-Aktie hebt nach Zahlen ab

    Die Lufthansa hat im Geschäftsjahr 2025 ihre Profitabilität stärker gesteigert als von Analysten erwartet. Der Konzern profitierte von einem stabileren Flugbetrieb, geringeren Treibstoffkosten sowie einer strengeren Kostenkontrolle. Das bereinigte operative Ergebnis stieg um rund 19 Prozent auf 1,96 Milliarden Euro und lag damit über den Erwartungen der Analysten. Im Vorjahr hatte der Wert noch bei rund 1,6 Milliarden Euro gelegen. Parallel verbesserte sich die operative Marge von 4,4 auf 4,9 Prozent.

    Der Umsatz kletterte um fünf Prozent auf den Rekordwert von 39,6 Milliarden Euro. Unter dem Strich ging der Nettogewinn jedoch leicht um drei Prozent auf 1,34 Milliarden Euro zurück, was der Konzern mit negativen Steuereffekten erklärte. Dennoch sollen die Aktionäre von einer höheren Dividende profitieren: Sie soll um zehn Prozent auf 33 Cent je Aktie steigen.

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    An der Börse wurden die Zahlen positiv aufgenommen. Die Aktie legte nach Veröffentlichung der Ergebnisse um mehr als drei Prozent zu.

    Ein wesentlicher Treiber der Ergebnisverbesserung war die Stabilisierung des Flugbetriebs. Kosten für Flugausfälle und Verspätungen gingen deutlich zurück. Nachdem Entschädigungszahlungen im Jahr 2024 noch 843 Millionen Euro betragen hatten, sanken sie 2025 um 362 Millionen Euro. Gleichzeitig kehrte die Kernmarke Lufthansa Airlines nach einem Verlustjahr wieder in die Gewinnzone zurück und erreichte eine operative Rendite von knapp einem Prozent.

    Der Konzern treibt parallel seine Restrukturierung weiter voran. Dazu gehören ein laufendes Sparprogramm bei der Kernmarke sowie die stärkere Nutzung kostengünstiger Tochtergesellschaften wie Discover und Lufthansa City Airlines, deren Personalkosten deutlich niedriger liegen. Gleichzeitig wird die Flotte modernisiert. In den kommenden zwei Jahren erwartet Lufthansa nahezu wöchentliche Auslieferungen neuer Langstreckenflugzeuge, darunter Boeing-787-Jets.

    Auch strategisch reagiert die Airline auf geopolitische Veränderungen. Der Krieg im Iran hat den internationalen Luftverkehr durcheinandergebracht und mehrere Golf-Airlines zu massiven Einschränkungen ihres Betriebs gezwungen. Lufthansa prüft deshalb zusätzliche Langstreckenverbindungen nach Asien und Afrika, unter anderem nach Singapur, Indien, China und Südafrika.

    Für das laufende Jahr stellt der Konzern weiteres Wachstum in Aussicht. Das Angebot soll ähnlich wie im Vorjahr um etwa vier Prozent steigen. Lufthansa erwartet einen Umsatzanstieg sowie ein Ergebnis "deutlich über" dem Niveau von 2025 und eine weitere Verbesserung der Marge. Gleichzeitig warnte das Unternehmen vor erhöhten Unsicherheiten durch geopolitische Spannungen, insbesondere wegen möglicher Störungen der Ölversorgung rund um die Straße von Hormus.

    Langfristig bleibt das Ziel ambitioniert: Bis 2028 bis 2030 soll die operative Marge wieder auf acht bis zehn Prozent steigen. Arbeitskämpfe und geopolitische Risiken könnten diesen Weg allerdings weiterhin erschweren.

    Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

    Die Deutsche Lufthansa Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,92 % und einem Kurs von 8,388EUR auf Tradegate (06. März 2026, 08:18 Uhr) gehandelt.



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    Verfasst vonRedakteurGina Moesing
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