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    Crédit Mutuel Alliance Fédérale: KONFLIKT IM NAHEN OSTEN: AKTUELLE LAGE UND AUSWIRKUNGEN AUF DIE MÄRKTE

    Für Sie zusammengefasst
    • Gestiegene Risikoaversion und höhere Volatilität
    • Vorsicht: Öl treibt Inflation, Gold profitiert
    • Kurzfristig Vorsicht Ölrisiko, Erholung möglich

    EQS-News: La Française Group / Schlagwort(e): Marktbericht/Marktbericht
    Crédit Mutuel Alliance Fédérale: KONFLIKT IM NAHEN OSTEN: AKTUELLE LAGE UND AUSWIRKUNGEN AUF DIE MÄRKTE

    06.03.2026 / 09:06 CET/CEST
    Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.


    KONFLIKT IM NAHEN OSTEN: AKTUELLE LAGE UND AUSWIRKUNGEN AUF DIE MÄRKTE

    Text fertiggestellt am 03.03.2026

    Crédit Mutuel Asset Management ist eine Asset-Management-Gesellschaft der La Française Gruppe, der Holdinggesellschaft des Asset-Management-Geschäftsbereichs der Crédit Mutuel Alliance Fédérale.

        Gestiegene Risikoaversion und Volatilität nach der Offensive der Vereinigten Staaten und Israels gegen den Iran

        An den Finanzmärkten bleibt Vorsicht geboten, bis mehr Klarheit über die Intensität und Dauer des Konflikts herrscht

    Die an diesem Wochenende von den Vereinigten Staaten und Israel gestartete Offensive hat zu Beginn dieser Woche zu einer deutlich erhöhten Risikoaversion geführt. In den letzten Stunden hat sich der Konflikt in der Region weiter verschärft, wobei Teheran eine harte Haltung einnimmt, eine Rückkehr an den Verhandlungstisch mit Washington vorerst ablehnt und die Nachfolge des Obersten Führers, Ali Khamenei, geregelt hat. Kurzfristig führt dies zu einer erhöhten Volatilität bei risikoreichen Anlagen, insbesondere bei europäischen Aktienindizes, die stärker von steigenden Ölpreisen betroffen sind. Umgekehrt entwickelt sich Gold weiterhin gut, abgesehen von kurzfristigen Gewinnmitnahmen, um die Verluste anderer Finanzanlagen in den letzten Tagen auszugleichen. Die Auswirkungen auf die Staatsanleiherenditen zwischen den seit Sonntag steigenden Inflationserwartungen einerseits und den Wachstumssorgen andererseits dürften eher begrenzt sein.

    Der Nahe Osten am Scheideweg

    Angesichts des Scheiterns der diplomatischen Bemühungen, ein Abkommen mit dem Iran auszuhandeln, beschloss Donald Trump am Samstag, dem 28. Februar, mit Unterstützung Israels, das Land anzugreifen. Diese Offensive kam zwar nicht überraschend, doch ihr Ausmaß und ihre Intensität waren ebenso erstaunlich wie die Reaktion Teherans, das versuchte, den Konflikt zu regionalisieren (Angriffe in Saudi-Arabien, Katar, Kuwait usw.). Es behauptete, US-Militärstandorte anzugreifen, um so die Kosten der US-Kampagne zu erhöhen und die Ölmonarchien zum Rückzug zu bewegen. Das blieb jedoch bislang ohne Erfolg. Gleichzeitig haben die sofortigen Vergeltungsmaßnahmen des Iran und seiner Stellvertreter (einschließlich der Hisbollah) den Konflikt auf viele Nachbarländer ausgeweitet sowie die Straße von Hormus lahmgelegt, durch die ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wird. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt scheint eine Beruhigung der Lage noch in weiter Ferne zu liegen, da der Iran seit Montag auch Kohlenwasserstoff-Produktionsstätten angreift und Trump sogar von einer vier bis fünf Wochen oder sogar noch länger andauernden Offensive spricht. Trump hat zwar einen Versuch zur Wiederaufnahme des Dialogs zwischen den iranischen und amerikanischen Staatschefs erwähnt, dieser wurde jedoch von iranischen Vertretern vorerst abgelehnt.

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