Aktien Frankfurt

    337 Aufrufe 337 0 Kommentare 0 Kommentare

    Dax sackt weiter ab - Iran-Krieg sorgt für tiefrote Woche

    Für Sie zusammengefasst
    • Dax bricht Erholung ab, Wochenminus deutlich stark
    • Iran-Krieg treibt Ölpreis, Anleger bleiben nervös!
    • Infineon fällt, Lanxess crasht stark, DHL erholt!!
    Aktien Frankfurt - Dax sackt weiter ab - Iran-Krieg sorgt für tiefrote Woche

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Dax hat am Freitag einen Erholungsversuch abgebrochen und sein ohnehin schon deutliches Wochenminus deutlich vergrößert. Der deutsche Leitindex stand am frühen Nachmittag 1,4 Prozent im Minus bei 23.493 Punkten, nachdem er sich im frühen Handel noch mit Gewinnen gegen den Abwärtssog im Zuge des Iran-Krieges gestemmt hatte. Der Krieg bleibt das beherrschende Thema, und die Anleger reagieren weiter sehr nervös.

    Irans Kampfkraft ist zwar nach US-Einschätzung erheblich geschwächt - dennoch weitet Teheran den Krieg im gesamten Nahen Osten weiter aus. Zuletzt sorgte der wieder deutliche Anstieg der Ölpreise für Verunsicherung, nachdem der Golfstaat Katar vor schwerwiegenden Folgen des Kriegs im Nahen Osten für Lieferungen von Energierohstoffen aus der Region gewarnt hatte. Die daraus resultierenden Inflationsrisiken wurden am Nachmittag durch insgesamt schwache monatliche Arbeitsmarktdaten etwas relativiert.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu DAX Performance!
    Short
    25.862,52€
    Basispreis
    18,24
    Ask
    × 13,20
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Long
    21.997,95€
    Basispreis
    2,17
    Ask
    × 11,09
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. Eine vorgeschriebene allgemeine Mitteilung gemäß BaFin-Beschluss.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Die Wochenbilanz des Dax ist mit einem Minus von gut sieben Prozent tiefrot. Für einen höheren Verlust muss man zurückschauen bis Anfang April, als US-Präsident Donald Trump die Finanzmärkte mit seinen Zollankündigungen in Aufruhr versetzt hatte.

    "Der Angriff auf den Iran ist angesichts der Dimension des Militäreinsatzes und der generell fragilen Lage im Nahen Osten mit Risiken verbunden. Aus ökonomischer Sicht lauten diese Risiken, dass die Ölförderanlagen in der Region durch den Iran systematisch zerstört werden und dass der Transportweg durch die Straße von Hormus absehbar für lange Zeit geschlossen bleibt", schrieb Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank.

    Beide Risiken haben sich dem Experten zufolge in den ersten Tagen seit den ersten Luftangriffen nicht materialisiert. Wenn die Deutung richtig sei, dass der Iran und seine Helfer in der Region zu einer umfassenden Aktion nicht in der Lage sind, dann blieben die Auswirkungen auf die Rohstoffmärkte und die Finanzmärkte weiter relativ moderat.

    Der MDax der mittelgroßen Werte büßte ein Prozent auf 29.407 Zähler ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 1,7 Prozent.

    Unter den Einzeltiteln sorgen unter anderem Einschätzungen von Analysten für Bewegung. So sackten die Aktien von Infineon nach einer aufgegebenen Kaufempfehlung der Bank UBS um mehr als fünf Prozent ab und waren damit das Schlusslicht im Dax. Analyst Francois-Xavier Bouvignies bleibt mittelfristig zwar optimistisch für den Chipkonzern, sieht zunächst aber Risiken, die das Kurspotenzial einschränken sollten. So lasse das KI-Umsatzziel bis 2027 nur wenig Luft nach oben.

    Dank gleich mehrerer positiver Analystenkommentare erholten sich die Papiere von DHL von ihren deutlichen Vortagesverlusten und stiegen um gut ein Prozent. Die Verwerfungen in den Frachtmärkten durch den Iran-Krieg kämen dem Logistik-Konzern mit seinem großen, flexiblen Netz zupass, schrieb etwa die Expertin Muneeba Kayani von der US-Investmentbank Bank of America. Am Vortag hatte der von geopolitischer Unsicherheit geprägte Ausblick die Anleger verschreckt.

    Als klares Schlusslicht im MDax brachen die Anteilsscheine von Lanxess um mehr als 18 Prozent ein. Das vorläufige Scheitern des Verkaufs der restlichen Anteile am Gemeinschaftsunternehmen Envalior hatte bei den Aktionären einmal mehr Sorgen mit Blick auf die Finanzierung des Spezialchemiekonzerns geweckt./la/jha/

    --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Infineon Technologies Aktie

    Die Infineon Technologies Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,72 % und einem Kurs von 46,09 auf Tradegate (06. März 2026, 15:06 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Infineon Technologies Aktie um +11,01 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +30,50 %.

    Die Marktkapitalisierung von Infineon Technologies bezifferte sich zuletzt auf 62,70 Mrd..






    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen

    Verfasst von dpa-AFX
    Aktien Frankfurt Dax sackt weiter ab - Iran-Krieg sorgt für tiefrote Woche Der Dax hat am Freitag einen Erholungsversuch abgebrochen und sein ohnehin schon deutliches Wochenminus deutlich vergrößert. Der deutsche Leitindex stand am frühen Nachmittag 1,4 Prozent im Minus bei 23.493 Punkten, nachdem er sich im frühen Handel …

    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero