Schnellladesäulen an Autobahnen
Ausschreibung notwendig
- Bau von Schnellladesäulen an Autobahnen nur mit
- Autobahn GmbH erweiterte Verträge ohne Vergabe
- OLG Tankstellenrecht umfasst Schnellladen nicht
DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Bau von Schnellladesäulen an Autobahnen darf nicht ohne Ausschreibung und Vergabeverfahren erfolgen. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf rechtskräftig entschieden (Az.: VII Verg 29/22).
Nach Angaben des Gerichts hatte die Autobahn GmbH des Bundes im April 2022 die bestehenden Konzessionsverträge mit der Tank & Rast GmbH sowie der Ostdeutsche Autobahntankstellen GmbH erweitert. Die Ergänzungsvereinbarung sah vor, dass die Betreiber zusätzlich Schnellladeinfrastruktur für E-Autos an Raststätten bereitstellen dürfen. Ein Vergabeverfahren hatte es dafür nicht gegeben.
Dagegen war der Ladeinfrastruktur-Betreiber Fastned sowie zunächst auch Tesla vorgegangen. Der Vergabesenat des OLG hatte den Fall dem Europäischen Gerichtshof vorgelegt. Dieser hatte entschieden, dass eine wesentliche Änderung des Konzessionsvertrags vorliege und damit ein Vergabeverfahren erforderlich sei.
Daraufhin kam das OLG Düsseldorf nun zu dem Schluss, dass das Recht, Tankstellen für Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselantrieb zu betreiben, nicht automatisch den Betrieb von Schnellladesäulen für Elektrofahrzeuge umfasst./fc/DP/men
Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Tesla Aktie
Die Tesla Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,50 % und einem Kurs von 80,36 auf Tradegate (06. März 2026, 18:13 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Tesla Aktie um +12,24 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -4,32 %.
Die Marktkapitalisierung von Tesla bezifferte sich zuletzt auf 1,23 Bil..

