Alle 40 Werte im Minus

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    Absturz unter 23.000 Punkte: Ölschock drückt Dax in die Korrektur!

    Der Ölpreisschock infolge der Eskalation im Iran setzt die Börsen unter Druck. Der Dax fällt unter 23.000 Punkte und rutscht rund zehn Prozent unter sein Rekordhoch.

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    Alle 40 Werte im Minus - Absturz unter 23.000 Punkte: Ölschock drückt Dax in die Korrektur!

    Der kräftige Anstieg der Rohölpreise belastet die Aktienmärkte weltweit – und auch der deutsche Leitindex gerät zunehmend unter Druck. Nach einer bereits schwachen Vorwoche startete der Dax am Montag mit deutlichen Verlusten in den Handel. Zum Auftakt fiel der Index zeitweise um rund 2,8 Prozent auf 22.965 Punkte und rutschte damit erstmals seit Monaten wieder unter die Marke von 23.000 Punkten.

    Damit notiert der Dax so tief wie zuletzt im November 2025. Vom Rekordhoch bei 25.507 Punkten und dem Kursniveau kurz vor Beginn des Iran-Kriegs hat sich der Index damit um etwa zehn Prozent entfernt – ein Rückgang, der an den Märkten als klassische Korrektur gilt. Zum Handelsstart lagen sämtliche 40 Werte im deutschen Leitindex im Minus.

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    Besonders stark unter Druck stehen Unternehmen, deren Geschäftsmodelle sensibel auf Energie- und Finanzierungskosten reagieren. Aktien von Siemens Energy gaben mehr als 5 Prozent nach. Anleger befürchten, dass steigende Energiepreise und teurere Vorprodukte wie Stahl die Margen in den umfangreichen Auftragsbüchern des Energietechnikkonzerns belasten könnten.

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    Auch die Schwergewichte der Stahlindustrie, Thyssenkrupp und Salzgitter, wurden von der Verkaufswelle erfasst und büßten zeitweise über 7 Prozent ihres Kurswerts ein. Als extrem energieintensive Branche trifft sie der Ölpreisschock gleich doppelt: Zum einen steigen die Kosten für die ohnehin teure Produktion und die Logistik massiv an, zum anderen droht die konjunkturelle Abkühlung die Nachfrage nach Stahl – etwa aus der Automobil- und Bauindustrie – einzubremsen. 

    Deutliche Verluste verzeichnete ebenfalls MTU Aero Engines, die Aktie verliert zum Wochenstart mehr als 5 Prozent. Investoren sorgen sich, dass dauerhaft hohe Kerosinpreise die Profitabilität von Fluggesellschaften schmälern und damit Investitionen sowie Wartungsaufträge bremsen könnten – ein wichtiger Ertragspfeiler für den Triebwerksbauer.

    Die Nervosität unter Investoren nimmt spürbar zu. Laut Thomas Altmann, Marktexperte bei QC Partners, zeige sich nach der jüngsten Unsicherheit nun eine erste Phase von Panikverkäufen. "Die Sorgen, dass der Ölschock zum nächsten großen Schub bei der Inflationsrate sorgen könnte, werden größer", schreibt Altmann. "Und die Mehrheit geht davon aus, dass die Notenbanken mit Zinserhöhungen gegensteuern werden. Mittlerweile wird die Wahrscheinlichkeit einer EUB-Zinserhöhung bis Oktober bei 93 Prozent gepreist."

    Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion


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    Verfasst vonRedakteurJulian Schick
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