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    Bund sichert Werft-Großaufträge zusätzlich ab

    Für Sie zusammengefasst
    • Bund gibt Werften Bürgschaft für Großaufträge.
    • Bürgschaften bis zu 80% bei Antrag ab 20 Mio€.
    • Ohne Bürgschaft gehen Werftaufträge verloren!!!
    Bund sichert Werft-Großaufträge zusätzlich ab

    HAMBURG (dpa-AFX) - Deutsche Werften erhalten neuerdings Bürgschaften aus einem Programm des Bundes eigens für Großaufträge. Das sagte der Koordinator der Bundesregierung für maritime Wirtschaft, Christoph Ploß (CDU), während eines Besuchs der Werft Blohm+Voss in Hamburg. Zuerst hatte die "Welt am Sonntag" über die Entscheidung berichtet.

    Hintergrund ist, dass Werften den Bau von Schiffen häufig vorfinanzieren müssen. Ploß zufolge können Aufträge im dreistelligen Millionen- oder gar im Milliardenbereich vorliegen. Erschwerend kommt hinzu, dass es weniger Banken als vor der Schifffahrtskrise gibt, die Werften Geld zur Finanzierung leihen.

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    "Können deutsche Werften Aufträge nicht finanzieren, gehen diese verloren", sagte Ploß. Die Entscheidung, den Schiffbau in das Programm aufzunehmen, werde den Werften helfen, Aufträge zu sichern.

    Bürgschaften werden bis zu 80 Prozent abgesichert

    Dass die Schifffahrt in das sogenannte Großbürgschaftsprogramm aufgenommen wird, haben das Bundeswirtschafts- und das Bundesfinanzministerium beschlossen. Werften können einen Antrag stellen, wenn sie eine Bürgschaft von mindestens 20 Millionen Euro brauchen.

    Der Bund und die beteiligten Bundesländer sichern eine Bürgschaft bis zu 80 Prozent ab. Das heißt auch, sie müssen einspringen, wenn beispielsweise eine Werft geliehenes Geld an eine Bank nicht zurückzahlen kann.

    Das Großbürgschaftsprogramm beschränkte sich in der Vergangenheit auf Unternehmen in strukturschwachen Regionen, wurde aber später erweitert. Landespolitiker und Wirtschaftsvertreter hatten sich über Jahre für die Aufnahme des Schiffbaus in das Programm starkgemacht.

    Ploß reist durch Norddeutschland

    Ploß befindet sich derzeit auf einer Reise zum Thema Sicherheitspolitik durch den Norden. In Hamburg besuchte Ploß die Werft Blohm+Voss, die inzwischen zum Rüstungskonzern Rheinmetall gehört. Bis Freitag sind weitere Besuche geplant, unter anderem in Kiel, Cuxhaven und Wilhelmshaven./lkm/DP/stw

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    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Rheinmetall Aktie

    Die Rheinmetall Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,82 % und einem Kurs von 1.622 auf Tradegate (09. März 2026, 16:24 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Rheinmetall Aktie um -4,21 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -4,19 %.

    Die Marktkapitalisierung von Rheinmetall bezifferte sich zuletzt auf 68,81 Mrd..






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