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    Euro gibt zum US-Dollar nach - Keine Anzeichen für Ende des Irak-Kriegs

    Für Sie zusammengefasst
    • Euro fällt auf 1,1588 USD wegen Nahostkrieg...
    • Anleger flüchten in Dollar wegen Öl- und Risiko
    • Schwache Industrieaufträge drücken den Euro...
    Devisen - Euro gibt zum US-Dollar nach - Keine Anzeichen für Ende des Irak-Kriegs

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Montag gesunken. Die Anleger setzten wegen des Kriegs im Nahen Osten stärker auf den US-Dollar als Krisenwährung, was die europäische Gemeinschaftswährung im Gegenzug unter Druck setzte.

    Am Nachmittag wurde der Euro zu 1,1588 Dollar gehandelt. Am Freitagabend hatte sie noch über 1,16 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs am Montag auf 1,1555 (Freitag: 1,1561) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8654 (0,8649) Euro.

    Es gibt weiterhin keine Anzeichen für ein schnelles Ende des Krieges im Nahen Osten und den damit verbundenen Beeinträchtigungen der Lieferung von Energierohstoffen aus der Region am Persischen Golf. So geht der Krieg zwischen der Islamischen Republik auf der einen sowie Israel und der USA auf der anderen Seite auch nach der Ernennung von Modschtaba Chamenei zum neuen obersten Führer im Iran mit unverminderter Härte weiter. Israel und auch US-Präsident Donald Trump haben dem 56-jährigen neuen Staatschef bereits gedroht, auch er sei seines Lebens nicht sicher.

    Zudem belasteten enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland den Euro. Zu Beginn des Jahres waren Auftragseingang und Produktion in den Industriebetrieben der größten Volkswirtschaft der Eurozone schlechter ausgefallen als erwarte.

    "Alles in allem lassen die heutigen Zahlen nicht erwarten, dass die Industrie im ersten Quartal das Wachstum der deutschen Wirtschaft unterstützen wird", kommentierte Commerzbank-Experte Ralph Solveen. "Zwar machen die gerade auch für die Industrie zuletzt besseren Stimmungsindikatoren Hoffnung auf eine Wende zum Besseren, aber es bleibt abzuwarten, ob diese Hoffnungszeichen auch nach der Eskalation im Nahen Osten und den deshalb stark gestiegenen Ölpreisen bestehen bleiben."

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86530 (0,86693) britische Pfund, 183,15 (182,57) japanische Yen und 0,9008 (0,9045) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.097 Dollar. Das waren etwa 74 Dollar weniger als am Vortag./jsl/mis






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