Rekordkauf
Saylor greift erneut zu: 1.360 Bitcoin an einem Tag
Michael Saylor treibt die Bitcoin-Akkumulation seines Unternehmens Strategy mit einem Rekordkauf voran und sorgt damit für Euphorie am Kryptomarkt.
- Saylor: Strategy kauft 1360 BTC (~93 Mio$) Rek
- Aktie +4%, Bitcoin 70.850$ aber -43,8% zum ATH
- Inst. Akkumulation, Fed-Sitzung bleibt Risiko.
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Der bekannte Bitcoin-Befürworter Michael Saylor hat einen neuen Rekord für tägliche Unternehmenskäufe gesetzt. Über sein Unternehmen Strategy wurden an einem einzigen Tag 1.360 Bitcoin erworben.
Nach Angaben von Bitcoin Magazine handelt es sich um die bislang größte tägliche Akkumulation des Unternehmens. Bei einem Kaufpreis von rund 68.583 US-Dollar pro Bitcoin entspricht der Zukauf einem Wert von etwa 93 Millionen US-Dollar.
Strategy Aktie steigt
Der Markt reagierte deutlich positiv auf die Nachricht. Die Aktie von Strategy schloss zuletzt mit einem Plus von etwa 4 Prozent und notiert am Dienstag im vorbörslichen Handel weitere 2,9 Prozent höher bei rund 143 US-Dollar. Trotz der aktuellen Erholung bleibt die Aktie jedoch seit Jahresbeginn rund 7 Prozent im Minus. Auf Sicht der vergangenen drei Monate beträgt der Rückgang sogar über 24 Prozent.
Auch Bitcoin notiert rund 4,3 Prozent höher bei 70.850 US-Dollar. Notiert damit aber weiterhin 43,8 Prozent unter seinem Allzeithoch.
Institutionelle Nachfrage bleibt stark
Während in sozialen Medien vermehrt über eine mögliche Überhitzung des Marktes spekuliert wird, zeigt sich auf Unternehmensseite ein anderes Bild. Große institutionelle Käufer nutzten die letzten Kursrücksetzer gezielt zur weiteren Akkumulation.
Makro-Umfeld bleibt angespannt
Der Rekordkauf erfolgte jedoch in einer Phase, in der die globalen Finanzmärkte weiterhin von makroökonomischer Unsicherheit geprägt sind. Zinspolitik, Liquiditätsbedingungen und geopolitische Spannungen sorgen nach wie vor für erhöhte Schwankungen an den Kapitalmärkten.
Zuletzt hat Trump erklärt, der Konflikt mit dem Iran könne "sehr bald" gelöst werden, was der Markt euphorisierte. Konkrete Schritte oder Vereinbarungen wurden jedoch nicht genannt.
Ein zusätzlicher Risikofaktor bleibt auch die kommende Sitzung der Federal Reserve am 17. und 18. März. Sollte die US-Notenbank einen restriktiveren geldpolitischen Kurs signalisieren oder weitere Zinserhöhungen in Aussicht stellen, könnte dies insbesondere Risikoanlagen wie Krypto unter Druck setzen.
Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

