Es geht um Europas Zukunft
Spaniens Mega-Investition für Rohstoffe: Weniger Abhängigkeit, mehr Macht?
Spanien investiert 414 Millionen Euro in Rohstoffe, Recycling und Exploration – ein Schritt, der Europas Abhängigkeit von Importen deutlich verringern soll.
- Spanien investiert 414 Mio. € in Rohstoffe und
- Geld für Recycling, Exploration; 34 Maßnahmen.
- Führend bei Schiefer; Strontium, Kupfer stark.
- Report: Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Spaniens Regierung will 414 Millionen Euro investieren, um die Versorgung mit Rohstoffen und die für den grünen und digitalen Wandel entscheidenden Industrien zu stärken, wie sie am Dienstag bekannt gab. Der Schritt Spaniens steht im Einklang mit den Plänen der EU, die strategische Autonomie zu stärken und ihre Abhängigkeit von Importen zu verringern.
Die Gelder sollen unter anderem für Maßnahmen wie das Recycling von Rohstoffen aus Abfällen und für neue Explorationsprojekte verwendet werden. Beim Plan zur Förderung einer nachhaltigen Bewirtschaftung werden 34 Maßnahmen aufgelistet, darunter die Wiederherstellung verlassener Bergbauanlagen und degradierter Gebiete.
Das Land ist der weltweit führende Produzent von Dachschiefer, der einzige Produzent von Strontium und Sepiolith in der EU, der zweitgrößte Kupferproduzent und verfügt außerdem über bedeutende Flussspat-, Feldspat- und Wolframvorkommen, wie das Umweltministerium in einer Erklärung mitteilte.
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion
Die Währung EUR/USD wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,12 % und einem Kurs von 1,164USD auf Forex (10. März 2026, 15:47 Uhr) gehandelt.

