US-Medienberichte

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    Iran vermint Straße von Hormus – warum der Ölmarkt jetzt zittert

    Die Lage vor Hormus spitzt sich zu: Laut US-Medienberichten legt der Iran Minen, woraufhin die USA eingreifen. Der wichtigste Öl-Korridor der Welt steht unter Druck – und Anleger sehen ein altbekanntes Risiko.

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    US-Medienberichte - Iran vermint Straße von Hormus – warum der Ölmarkt jetzt zittert

    Die Straße von Hormus wird wieder zum Nervenpunkt des Ölmarkts. Berichten zufolge hat Iran damit begonnen, in dem strategisch entscheidenden Seeweg Minen auszubringen – wenn auch laut CNN zunächst nur in begrenztem Umfang. Doch schon wenige Dutzend Minen reichen, um die Alarmstufe an den Märkten nach oben zu setzen.

    Der Grund ist simpel: 2025 liefen rund 13 Millionen Barrel Rohöl pro Tag durch die Meerenge zwischen Oman und Iran. Laut dem Anbieter von Marktanalysen Kpler entsprach dies rund 31 Prozent aller seewärtigen Rohöltransporte weltweit. Wer die Meerenge von Hormus unter Druck setzt, trifft damit nicht nur Tanker und Reeder, sondern den gesamten Energiemarkt.

    Entsprechend scharf fiel die Reaktion der USA aus. Das U.S. Central Command meldete am Dienstag, mehrere iranische Schiffe nahe der Straße von Hormus versenkt zu haben, darunter 16 Minenleger. Zuvor hatte Donald Trump auf Truth Social gewarnt: Sollten Minen gelegt worden sein, müssten sie "SOFORT" entfernt werden. Andernfalls drohten Iran militärische Konsequenzen "wie nie zuvor".

    Besonders brisant: CNN berichtete, dass Iran trotz der Verluste noch mehr als 80 Prozent seiner kleinen Boote und Minenleger habe. Demnach könnte Teheran weiterhin hunderte Minen in die Wasserstraße bringen. CBS meldete zudem, Iran könne sich auf weitere Mineneinsätze vorbereiten. Im Markt ist das eine gefährliche Mischung aus Unsicherheit, Drohung und eskalierendem Risiko.

    Wie sensibel der Ölpreis auf die Lage reagiert, hat sich bereits gezeigt. Seit Beginn des Konflikts sind die Notierungen massiv gestiegen. Am Montag näherte sich der Ölpreis sogar der Marke von 120 Dollar je Barrel. Zwar lag Öl der US-Sorte WTI zuletzt nur noch bei 83,8 US-Dollar und Brent bei 87,9 US-Dollar, Entwarnung ist das aber nicht. Denn schon die Aussicht auf eine teilweise Verminung reicht aus, um die Kosten für Versicherungen, Frachtraten und Risikoaufschläge in die Höhe treiben zu lassen.

    Genau das passiert bereits: Die Kosten für Öltanker im Nahen Osten stiegen zuletzt auf ein Rekordniveau und wichtige Versicherer strichen den Schutz für Fahrten im Persischen Golf, da sie die Kriegsrisiken nicht mehr absichern wollen. Gleichzeitig lehnt die US-Marine laut Reuters nahezu tägliche Bitten der Schifffahrt um Geleitschutz ab. Das Risiko gilt offenbar als zu hoch.

    Für Anleger ist damit klar: Die Meerenge von Hormus ist wieder mehr als nur ein geopolitischer Krisenherd. Die Meerenge ist ein Preisschock-Hebel für den gesamten Ölmarkt. Wenn aus "einem Dutzend" Minen plötzlich hunderte werden, könnte sich das Risiko sehr schnell in die nächste Ölpreisrallye verwandeln.

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    Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurFerdinand Hammer
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