ROUNDUP

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    VW-Tochter Porsche bleibt bei Zielen verhalten - Gewinneinbruch

    Für Sie zusammengefasst
    • Porsche zielt 2026 nur auf 5,5–7,5% Rendite
    • Sonderkosten ~3,9 Mrd; Gewinn 2025 stark eingebrochen
    • Neue Strategie: mehr Verbrenner, Portfolioausweitung
    ROUNDUP - VW-Tochter Porsche bleibt bei Zielen verhalten - Gewinneinbruch

    STUTTGART (dpa-AFX) - Der Sportwagenbauer Porsche AG hat sich nach dem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr für 2026 überraschend wenig Profitabilität vorgenommen. So soll die Umsatzrendite des operativen Ergebnisses im Konzern zwischen 5,5 und 7,5 Prozent liegen, wie das zum Volkswagen-Konzern gehörende Unternehmen am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Analysten hatten zuletzt für das neue Jahr im Schnitt fast 8 Prozent auf dem Zettel. Beim Erlös geht das Management um den neuen Chef Michael Leiters von 35 bis 36 Milliarden Euro aus.

    Die Milliardenkosten für die Verbrenner-Verlängerung haben den Gewinn des Unternehmens 2025 größtenteils aufgezehrt. Das Ergebnis nach Steuern brach im Vergleich zum Vorjahr um 91,4 Prozent auf 310 Millionen Euro ein, wie der MDax -Konzern mitteilte. 2024 hatten die Stuttgarter unter dem Strich noch fast 3,6 Milliarden verdient. Der Umsatz sank im vergangenen Jahr um fast ein Zehntel auf rund 36,3 Milliarden Euro. Die Dividende soll von 2,31 Euro je Vorzugsaktie auf 1,01 Euro sinken.

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    Hatte sich schon 2024 ein scharfer Gegenwind für die Schwaben angedeutet, kam es im vergangenen Jahr noch dicker. Die Geschäfte in China stockten, die Zölle in den USA kosteten viel Geld und die Elektro-Modelle des Unternehmens fanden deutlich weniger Anklang als erwartet. Ex-Porsche-Chef Oliver Blume hat daher vor seinem Abgang noch die Strategie umgekrempelt - mehr Verbrenner im Angebot sollen wieder Schub geben.

    Strategiewende belastet Gewinn

    Doch die Kehrtwende kostet erst einmal richtig Geld. Allein dafür fielen rund 2,4 Milliarden Euro an. Zusätzlich belasteten die Abwicklung der Batterie-Tochter mit rund 700 Millionen Euro - und die US-Zölle mit etwa demselben Betrag. Insgesamt macht das demnach Sonderkosten von rund 3,9 Milliarden Euro.

    Der operative Gewinn sackte um fast 93 Prozent auf 413 Millionen Euro ab. Im Autogeschäft - also ohne Finanzdienstleistungen - lag der operative Gewinn sogar lediglich bei 90 Millionen Euro.

    Porsche erwartet für das laufende Jahr zwar wieder bessere Geschäfte. Das Management um den neuen Unternehmenschef Michael Leiters rechnet aber weiterhin mit "sehr herausfordernden Marktbedingungen" und geopolitischen Unsicherheiten. Potenzielle Auswirkungen der jüngsten Entwicklungen im Nahen Osten seien nicht berücksichtigt. Leiters hat zu Jahresbeginn die Nachfolge von Blume angetreten, der sich seitdem auf die Führung der Konzernmutter Volkswagen konzentriert.

    "Wir werden Porsche umfassend neu aufstellen, das Unternehmen schlanker, schneller und die Produkte noch begehrlicher machen", sagte Leiters laut Mitteilung. "Wir denken über eine Ausweitung unseres Produkt-Portfolios nach, um in margenstärkeren Segmenten zu wachsen. Dabei untersuchen wir Modelle und Derivate sowohl oberhalb unserer heutigen zweitürigen Sportwagen als auch oberhalb des Cayenne."/men/jwe

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Volkswagen (VW) Vz Aktie

    Die Volkswagen (VW) Vz Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,10 % und einem Kurs von 90,21 auf Lang & Schwarz (11. März 2026, 07:39 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Volkswagen (VW) Vz Aktie um +0,83 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -1,13 %.

    Die Marktkapitalisierung von Volkswagen (VW) Vz bezifferte sich zuletzt auf 18,23 Mrd..






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