Volkswagen

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    Kursanstieg nach längerer Verlustserie!

    Das Management der Volkswagen AG präsentierte am gestrigen Dienstag die Geschäftszahlen für das Jahr 2025 im Rahmen der Jahrespressekonferenz beziehungsweise der Investorenkonferenz. Dabei wurde ein Rückgang des Nettogewinns um 44 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro bekanntgegeben. Als Ursachen wurden insbesondere die Schwäche am chinesischen Automarkt sowie zusätzliche Kosten durch US-Zölle auf importierte Fahrzeuge identifiziert. Zudem entstanden hohe Aufwendungen für die Transformation hin zur Elektromobilität, da die Produktion von Elektrofahrzeugen derzeit noch die Gewinnmargen belastet. Das Management unter der Leitung von Oliver Blume reagiert mit einem umfassenden Kostensenkungsprogramm, das bis 2030 den Abbau von rund 50.000 Arbeitsplätzen in Deutschland vorsieht. Darüber hinaus sind eine Vereinfachung der Modellpalette sowie ein verstärkter Fokus auf Software und Elektrofahrzeuge geplant.

    Zum Chart

    Die Volkswagen-Aktie (VW) befand sich seit Mitte März 2021 in einem Abwärtstrend. In diesem Zeitraum hat das Papier etwa 62 Prozent an Wert verloren. Das Tief von 78,86 Euro wurde am 29. November 2024 erreicht. Seitdem ist der Kurs jedoch deutlich gestiegen und bildet ab dem 17. April 2025 eine weiterhin intakte Seitwärtsphase. Innerhalb dieser Range fiel der Kurs zuletzt aufgrund des Bombardements Irans durch die USA und Israel an die untere Grenze bei 87,72 Euro. Aktuell ist der Kurs nach der Bekanntgabe der Zahlen wieder um rund 2,82 Prozent auf 90,30 Euro gestiegen. Möglicherweise trägt auch die beschwichtigende Wortwahl des US-Präsidenten hinsichtlich des Irankriegs zu den Kursgewinnen bei, die am vergangenen Dienstag an breiter Front zu beobachten waren. Es ist denkbar, dass der Kurs angesichts der beschriebenen Gemengelage erneut an Fahrt gewinnt und sich der oberen Begrenzung der Seitwärtsphase bei 104,50 Euro nähert. Selbst wenn auf iranischem Gebiet eine Bodenoffensive beginnt, liegt der Schlüssel für die Kapitalmärkte in einer abgesicherten Straße von Hormus. Können dort aufgrund der Überlegenheit der USA die Transporte von Öl und Flüssigerdgas (LNG) wieder aufgenommen werden, könnten sich die Märkte weiter erholen.

    Volkswagen AG VZ. (Tageschart in Euro)

    Tendenz:

    Wichtige Chartmarken

    Widerstände: 97,84 // 104,50 Euro
    Unterstützungen: 87,72 // 78,86 Euro

    Fazit

    Besser als erwartete Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 sowie eine breit angelegte Markterholung unterstützten gestern den Kursverlauf der Volkswagenaktie.

    Mit einem Open End Turbo Long (WKN JV8H6R) könnten risikofreudige Anleger, die einen steigenden Kurs der Volkswagen AG Vz. in den nächsten Tagen erwarten, überproportional von einem Hebel in Höhe von 3,57 profitieren. Das Ziel sei bei 104,50 Euro angenommen (3,90 Euro beim Derivat). Der Abstand zur Knock-Out-Barriere beträgt 27 Prozent. Der Einstieg in diese spekulative Position bietet sich dabei stets unter der Beachtung eines risikobegrenzenden Stoppkurses an.

    Dieser könnte beim Basiswert bei 78,86 Euro platziert werden. Im Open End Turbo Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs von 1,34 Euro. Für diese spekulative Idee beträgt das Chance-Risiko-Verhältnis dann 1,2 zu 1.

    Strategie für steigende Kurse
    WKN: JV8H6R Typ: Open End Turbo Long
    akt. Kurs: 2,46 – 2,48 Euro Emittent: JP Morgan
    Basispreis: 65,74 Euro Basiswert: Volkswagen AG Vz.
    KO-Schwelle: 65,74 Euro akt. Kurs Basiswert: 90,30 US-Dollar
    Laufzeit: Open End Kursziel: 3,90 Euro
    Hebel: 3,57 Kurschance: + 57 Prozent
    Quelle J.P. Morgan

    Interessenkonflikt

    Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

    Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zu JP Morgan eingegangen ist.

    Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

    Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

    Haftungsausschluss

    Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.





    Ingmar Königshofen
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    Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

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    Verfasst von Ingmar Königshofen
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