Platin auf Messers Schneide

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    Platinpreis vor Rallye oder Preissturz? Diese Prognose besorgt Anleger jetzt

    Der Krieg im Nahen und Mittleren Osten besorgt die Rohstoffmärkte. Besonders dramatisch sind die Verwerfungen am Ölmarkt. Doch auch bei Gold, Silber & Co. brodelt es gewaltig. 

    Für Sie zusammengefasst
    Platin auf Messers Schneide - Platinpreis vor Rallye oder Preissturz? Diese Prognose besorgt Anleger jetzt

    Platin im Schatten von Öl, Gold, Silber & Co.

    Von der gewaltigen Dynamik, die Platin noch im Januar aufwies und die das Edelmetall in Richtung 3.000 US-Dollar katapultierte, ist nicht viel übrig geblieben. Die Musik spielt in diesen Tagen woanders - vor allem am Ölmarkt, wo es bei Brent Öl und WTI Öl gewaltige Verwerfungen gibt. Der Goldpreis ist bereits dabei, sich unter dem „Sicherer-Hafen-Aspekt“ das Momentum zurückzuholen. Gold scheint sich für die nächste Rallye bereitzumachen. Silber und Kupfer sind in schwierigen Bodenbildungsprozessen gefangen. Doch wie sieht es bei Platin aus?

    Bei Platin könnte es bald knallen

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    Zäumen wir das Pferd zunächst von der charttechnischen Seite auf. Der Ende Januar zu beobachtende Versuch, in Richtung 3.000 US-Dollar vorzustoßen, nahm für Platin ein abruptes Ende. Gewinnmitnahmen kamen auf und warfen Platin auf die 2.000 US-Dollar zurück. Kurzzeitig ging es zwar unter diese psychologisch relevante Marke, doch im Großen und Ganzen gelang es dem Edelmetall, den Preisbereich zu verteidigen. Der Platinpreis nahm daraufhin erneut Schwung auf, drehte aber noch vor dem Erreichen der 2.500 US-Dollar wieder nach unten ab. Abermals rückte die wichtige Unterstützung um 2.000 US-Dollar in den Fokus des Marktes. Im Ergebnis lässt sich die Entwicklung des Platinpreises in das Korsett einer abfallenden Dreiecksformation (orange dargestellt) pressen. Und so langsam läuft der Preis in die Spitze des Dreiecks hinein, sodass jederzeit mit einem Ausbruch gerechnet werden muss.

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    Platinpreis – Kurzfristig korrekturgefährdet, langfristig mit enormem Potenzial

    Die Kontraste sind groß. Das Chartbild sendet Warnsignale. Abfallende Dreiecke werden gern einmal über die Unterseite (in diesem Fall sind es die 2.000 US-Dollar) aufgelöst. Das würde weiteres Abwärtspotenzial freisetzen. So sollte bei einem Rücksetzer unter die 2.000 US-Dollar ein Test der 1.750 US-Dollar nicht überraschen. 

    Mittel- und langfristig sind die Perspektiven für Platin jedoch ungetrübt. Wie Silber auch bewegt sich Platin übergeordnet in einer Defizitphase. In der Platin-Kommentierung vom 10. Februar wurden die Prognosen des World Platinum Investment Councils (WPIC) ausführlich thematisiert. Dieses Defizit sichert den Platinpreis nach unten ab, kann aber temporäre Schwächeanfälle nicht verhindern.

    Fazit - Platin auf Messers Schneide

    Platin steuert auf eine Weichenstellung zu, die die Preisentwicklung auf kurze Sicht belasten könnte. Übergeordnet ist jedoch nach wie vor das bullische Szenario zu präferieren.

    Ein Rücksetzer unter die Zone 2.000 US-Dollar / 1.980 US-Dollar könnte eine Ausdehnung der Korrektur auf 1.750 US-Dollar provozieren. Im Falle des Falles könnten auch die 1.500 US-Dollar in den Fokus rücken. Darunter sollte es allerdings nicht gehen, anderenfalls würde eine Neubewertung notwendig werden. Sollte es Platin hingegen gelingen, das abfallende Dreieck über die Oberseite aufzulösen und im Nachgang die 2.450 US-Dollar zu überwinden, würde sich für das Edelmetall die Tür in Richtung 3.000 US-Dollar öffnen.

    Kurzum: Kurzfristig ist die Preisentwicklung mit Risiken behaftet, auf mittlere und lange Sicht überwiegen nicht zuletzt wegen der Defizitsituation die Chancen. Die 3.000 US-Dollar dürften auf lange Sicht nur eine Zwischenstation darstellen. Ein Blick auf die Aktien der großen Platinproduzenten wie Impala Platinum, Northam Platinum und Sibanye Stillwater dürfte sich daher langfristig lohnen. Sie stellen wie die Aktien der großen Gold-, Silber- und Kupferproduzenten, allen voran Barrick, Newmont oder Pan American Silver, exzellente Alternativen zu den hochbewerteten Tech-Aktien wie Nvidia und Palantir etc. dar.

    Autor: Marcel Torney, freier Redakteur, Rohstoffexperte

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    Verfasst vonRedakteurMarcel Torney
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