Devisen

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    Euro gibt etwas nach

    Für Sie zusammengefasst
    • Euro fällt auf 1,1575 USD, vormittags >1,16...
    • Ölpreise steigen, Dollar gesucht Euro fällt...
    • EZB: Inflation kontrollieren, Zinsschritt nahe
    Devisen - Euro gibt etwas nach

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Mittwoch etwas nachgegeben. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1575 US-Dollar. Am Morgen hatte der Euro noch über 1,16 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1581 (Dienstag: 1,1641) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8634 (0,8590) Euro.

    Der Euro geriet am Nachmittag wieder etwas unter Druck. Grund waren auch die gestiegenen Ölpreise. Der Dollar als Weltleitwährung wurde wieder verstärkt gesucht. Zudem dürfte die US-Wirtschaft weniger durch die Ölpreisentwicklung belastet sein. Schließlich sind die USA ein Nettorohölexporteur. Zu Wochenbeginn hatte noch die Erwartung eines baldigen Endes des Kriegs den Euro gestützt.

    Aussagen aus den Reihen der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Inflationsentwicklung und zu möglichen geldpolitischen Entscheidungen hatten den Euro am Morgen kaum bewegt. EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte bei einem französischen Fernsehsender versichert, alles Notwendige tun, um die Inflation unter Kontrolle zu halten.

    Es solle sichergestellt werden, dass die Folgen des Kriegs im Nahen Osten keinen Inflationsschub auslösen werden wie zuletzt in den Jahren 2022 und 2023, sagte Lagarde. Damals hatte der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine die Preise nach oben getrieben.

    EZB-Ratsmitglied Peter Kazimir sieht wegen der Folgen des Kriegs im Nahen Osten die Möglichkeit einer schnelleren Zinserhöhung als bisher gedacht. "Ich würde sagen, eine Reaktion der EZB ist möglicherweise näher als viele denken", sagte der Präsident der Notenbank der Slowakei. Konkret wollte der Notenbanker nicht über den Zeitpunkt einer Zinserhöhung spekulieren. "Aber wir werden bereit sein, bei Bedarf zu handeln", versicherte Kazimir.

    Die Inflationsdaten aus den USA bewegten den Devisenmarkt kaum, da sie im Rahmen der Erwartungen ausfielen. Im Jahresvergleich stiegen die Verbraucherpreise um 2,4 Prozent. Bereits im Januar hatte die Teuerung auf diesem Wert gelegen und Analysten hatten im Schnitt eine unveränderte Rate erwartet.

    Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,86363 (0,86545) britische Pfund, 183,63 (183,67) japanische Yen und 0,9031 (0,9027) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kostete zuletzt 5.177 Dollar. Das waren etwa 15 Dollar weniger als am Vortag./jsl/nas






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    Devisen Euro gibt etwas nach Der Kurs des Euro hat am Mittwoch etwas nachgegeben. Am Nachmittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,1575 US-Dollar. Am Morgen hatte der Euro noch über 1,16 Dollar notiert. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1581 (Dienstag: …

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