Samsung-Manager schlägt Alarm
Iran-Krieg trifft Tech-Industrie – jetzt drohen höhere Gerätepreise
Steigende Ölpreise durch den Iran-Krieg könnten Displays, Smartphones und PCs verteuern. Samsung Display warnt vor einer neuen Kostenwelle für die Tech-Industrie.
- Steigende Ölpreise könnten Elektronik teurer...
- Samsung Display warnt vor neuer Kostenwelle...
- Rohstoff- & Energiekosten belasten Geräte jetzt
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Der Krieg im Iran und stark steigende Ölpreise setzen die Technologiebranche zunehmend unter Druck. Der Chef des Displayherstellers Samsung Display warnt gegenüber Reuters vor deutlich höheren Kosten für Energie und wichtige Rohstoffe.
Der Konzern ist ein zentraler Zulieferer für Smartphone- und Computerhersteller. Seine Bildschirme stecken unter anderem in iPhones, MacBooks und auch Smartphones von Samsung.
Rohstoffe hängen am Ölpreis
Samsung Display Präsident und Vorstandschef Chung Yi erklärte laut Reuters, dass steigende Ölpreise direkt auf viele Materialien durchschlagen. Zahlreiche Komponenten der Displayproduktion entstehen aus erdölbasierten Stoffen.
"Wenn die Ölpreise steigen, werden auch die Preise dieser Rohstoffe steigen", sagte Chung Yi im Gespräch mit Reuters. Besonders betroffen seien Materialien wie spezielle Filme, die aus Rohöl hergestellt werden.
Branche kämpft bereits mit Chippreisen
Der Manager sieht die Entwicklung in einer ohnehin angespannten Lage. Die Technologieindustrie kämpft bereits mit stark gestiegenen Preisen für Halbleiter. Diese treiben die Produktionskosten von Smartphones, PCs und anderen Elektronikgeräten nach oben.
Steigende Energiepreise könnten den Druck nun weiter verschärfen.
Deutlich höhere Kosten möglich
Sollten die Ölpreise hoch bleiben, erwartet Chung Yi spürbare Folgen für die Branche. "Wenn dies Realität wird, rechne ich mit einer erheblichen Erhöhung der Kostenbelastung", sagte er.
Samsung Display gehört zum südkoreanischen Technologiekonzern Samsung Electronics und produziert Flachbildschirme für iPhones und MacBooks von Apple. Höhere Material- und Energiekosten könnten sich deshalb letztlich auch auf die Preise vieler Elektronikprodukte auswirken.
Autorin: Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion

