14-faches Rendite-Potenzial
Bitcoin: Diese Rechnung führt zu 1 Million US-Dollar
Der CIO des Vermögensverwalters Bitwise hält langfristig einen Bitcoin-Preis von 1 Million US-Dollar für möglich – basierend auf dem wachsenden Markt für Wertspeicher.
- Hougan sieht Bitcoin langfristig bei 1 Million US
- Bitcoin kämpft mit Gold um den Wertspeichermarkt
- Kurzfristig Schwankungen Rückfall auf 60k möglich
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Geopolitische Spannungen, Ölpreisschwankungen und Inflationssorgen machen viele Bitcoin-Anleger derzeit vorsichtig. Dennoch bleiben einige Marktbeobachter langfristig äußerst bullish.
Matt Hougan, Chief Investment Officer beim Vermögensverwalter Bitwise, hält es für möglich, dass Bitcoin in den kommenden zehn Jahren einen Preis von 1 Million US-Dollar erreichen könnte. In einem Blogbeitrag räumte er ein, dass diese Prognose zunächst extrem wirkt. "1 Million $ klingt verrückt. Das bedeutet, dass Bitcoin gegenüber dem heutigen Preis um das 14-Fache steigen wird."
Seine Argumentation basiert auf der Rolle von Bitcoin als potenzieller Wertspeicher. Aus seiner Sicht konkurriert die Kryptowährung zunehmend mit Gold um denselben Markt. "Vor diesem Hintergrund ist die grundlegende Berechnung zur Schätzung seines Wertes einfach: Schätze die Größe des Marktes für Wertspeicher, schätze den Anteil von Bitcoin an diesem Markt und dividiere durch 21 Millionen (die maximale Gesamtmenge an Bitcoin). Das ergibt einen implizierten Preis", zitiert Sherwood Hougan.
Der globale Markt für Wertspeicher umfasst nach seiner Einschätzung derzeit rund 38 Billionen US-Dollar. Der größte Teil entfällt auf Gold mit etwa 36 Billionen US-Dollar, während Bitcoin bislang rund 1,4 Billionen US-Dollar ausmacht – also etwa vier Prozent dieses Marktes. Damit Bitcoin einen Preis von 1 Million US-Dollar erreicht, müsste die Kryptowährung mehr als die Hälfte dieses Marktes erobern. Hougan bezeichnet dies zwar als "eine sehr hohe Hürde", betont jedoch, dass viele Beobachter einen wichtigen Punkt übersehen. "Der Markt für Wertspeicher ist nicht statisch. Tatsächlich ist er in den letzten zwei Jahrzehnten dramatisch gewachsen."
Steigende Sorgen über die Entwertung von Fiat-Währungen könnten diesen Trend aus seiner Sicht weiter verstärken. Entscheidend sei daher nicht nur der Marktanteil von Bitcoin, sondern auch das Wachstum des gesamten Marktes. "Wenn man also die Chancen von Bitcoin einschätzt, muss man berücksichtigen, dass der Markt, auf den es abzielt, in zehn Jahren wahrscheinlich größer sein wird als heute", so Hougan. Unter bestimmten Umständen könnte Bitcoin die Marke von 1 Million US-Dollar sogar früher erreichen, etwa wenn sich die Adoption beschleunige oder Anleger verstärkt von staatlichen Währungen abrücken.
Kurzfristig erwartet Hougan jedoch weiterhin Schwankungen. Zwar sieht er Anzeichen für eine Bodenbildung nach dem jüngsten Abschwung, dennoch sei ein Rückfall möglich. "Wir haben einen klassischen Krypto-Winter hinter uns und befinden uns in den frühesten Tagen eines klassischen Krypto-Frühlings. Das bedeutet nicht, dass es von hier aus direkt nach oben geht; tatsächlich glaube ich (wie viele andere auch), dass die Wahrscheinlichkeit groß ist, dass wir irgendwann wieder in den 60er-Bereich zurückfallen."
Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion
Bitcoin wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +2,96 % und einem Kurs von 72.617USD auf CryptoCompare Index (13. März 2026, 13:47 Uhr) gehandelt.

