Thyssenkrupp unter Druck: Amundi reduziert Anteil – Aktie bricht ein
Thyssenkrupp steht erneut im Fokus von Investoren und Marktbeobachtern – diesmal wegen einer zweifachen Entwicklung: einer sichtbaren Reduktion der Meldepflichtanteile durch den französischen Asset Manager Amundi sowie erneuten Kursrückgängen an der Börse angesichts wachsender Zweifel an einem Verkauf der Stahlsparte an Jindal Steel & Power.
Amundi S.A. meldete gemäß § 40 WpHG zwei aufeinanderfolgende Stimmrechtsmitteilungen: Am 12. März 2026 wies der Konzern eine zugerechnete Beteiligung von 31.428.251 Aktien an Thyssenkrupp aus, das entspricht 5,04% der Stimmrechte; hinzu kamen Instrumente im Rahmen von Securities Lending mit 1.091.478 Rechten (0,18%), womit sich eine Gesamtquote von 5,22% ergab. Einen Tag später, am 13. März 2026, reduzierte sich die zugerechnete Position auf 29.933.449 Aktien (4,80%), begleitet von 721.180 ausgeliehenen Rechten (0,12%), sodass die Summe nun 4,92% der Gesamtstimmrechte von 622.531.741 betrug. Aus der Berichterstattung geht hervor, dass die Meldepflichtigenstrukturen über Amundi Asset Management S.A.S. attribuiert werden; Amundi betont, weder beherrscht zu werden noch andere herrschende Verhältnisse zu halten.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. Eine vorgeschriebene allgemeine Mitteilung gemäß BaFin-Beschluss.
Parallel reagierte der Markt empfindlich auf Unsicherheiten rund um einen möglichen Verkauf der Stahltochter Thyssenkrupp Steel Europe an den indischen Konzern Jindal. Die Aktie verlor am Donnerstag im Handelsverlauf bis zu rund 10% und fiel kurzfristig auf 8,11 Euro, was den tiefsten Stand seit September 2025 markierte; zwischenzeitlich waren Rücksetzer um 5,8% und ein Eindrehen der Verluste auf etwa 3% beobachtbar. Insgesamt haben sich die Jahresgewinne damit in einen kumulierten Verlust von rund 12,5% verwandelt.
Hintergrund sind Berichte über stockende Verhandlungen und Forderungen von Jindal nach zusätzlichen Kostensenkungen sowie anhaltende Unklarheiten bezüglich der Konditionen für Arbeitnehmer – die IG Metall hatte bereits erklärt, einem Verkauf nur mit gesicherten Arbeitnehmerinteressen zuzustimmen. Analysten mahnen zudem, der Deal sei nicht zwangsläufig wertsteigernd; Kritikpunkte betreffen hohe Pensionsverpflichtungen und die anhaltenden Belastungen durch Restrukturierungskosten im Stahlgeschäft, das den Konzern finanziell stark belastet.
Für Thyssenkrupp bleibt der Ausgang der Gespräche zentral: Ein erfolgreicher Verkauf würde Marktteilnehmer beruhigen und die Bilanz entlasten; ein Scheitern könnte die Belastung des Aktienkurses und die Unsicherheit über die Sanierungsstrategie weiter verschärfen.
Die ThyssenKrupp Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -6,27 % und einem Kurs von 7,798EUR auf Tradegate (13. März 2026, 22:25 Uhr) gehandelt.
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