Kippt jetzt die Kauflaune?
Iran-Krieg schockt Briten: Plötzlich wächst die Angst
Britische Verbraucher blicken viel düsterer nach vorn: Der Iran-Krieg schürt Sorgen um Jobs, Preise und die eigene Finanzlage.
- Britische Verbraucher blicken duesterer in Zukunft
- Vertrauensindex sank auf 44 Punkte im Maerz Sorgen
- Haushalte pruefen Ausgaben und sorgen um Jobs mehr
- Report: Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Erwartungen der britischen Verbraucher hinsichtlich ihrer zukünftigen Finanzen haben sich im März verschlechtert. Grund ist der nachlassende Optimismus auf dem Arbeitsmarkt angesichts der ersten Anzeichen für die Auswirkungen des Krieges im Iran nachließ, wie Alliance News berichtet. Dies zeigten Daten von S&P Global am Montag.
Der S&P Global UK Verbraucherstimmungsindex fiel im März auf ein 14-Monats-Tief von 44,1 Punkten, nach 44,8 Punkten im Februar. Da er sich weiter von der neutralen 50-Punkte-Marke entfernte, die Wachstum von Schrumpfung trennt, deutet dies auf eine beschleunigte Verschlechterung der Verbraucherstimmung im März hin.
Maryam Baluch, Ökonomin bei S&P Global Market Intelligence, sagte dazu: "Die deutliche Verschlechterung des Verbrauchervertrauens im März bedeutet, dass wir die ersten konkreten Anzeichen dafür sehen, dass der Krieg im Nahen Osten der britischen Wirtschaft schadet. Die Haushalte haben erneut mit steigenden Energie- und Kraftstoffpreisen zu kämpfen, was ihre ohnehin schon angespannte finanzielle Lage weiter verschärft."
Sie fügte hinzu: "Die Haushalte sind daher hinsichtlich ihrer finanziellen Aussichten so pessimistisch wie seit Dezember 2023 nicht mehr. Sie berichten von einer zunehmenden Zurückhaltung beim Ausgeben und Aufnehmen von Krediten und machen sich wachsende Sorgen um ihre Arbeitsplatzsicherheit. Der Krieg hat zudem dazu geführt, dass die Haushalte eine weitere Zinssenkung durch die Bank von England in naher Zukunft für immer unwahrscheinlicher halten, was sie zusätzlich dazu veranlasst, ihre Ausgaben genauer zu prüfen, um ihre finanzielle Belastung zu begrenzen."
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion

