Neue Signale im Handelsstreit

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    Hinter verschlossenen Türen: Kommt jetzt der neue US-China-Handelspakt?

    In Paris ringen die USA und China um neue Handelsregeln. Agrarimporte, kritische Rohstoffe und ein möglicher Trump-Xi-Gipfel stehen im Fokus.

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    Neue Signale im Handelsstreit - Hinter verschlossenen Türen: Kommt jetzt der neue US-China-Handelspakt?

    Hohe Wirtschaftsvertreter der USA und Chinas haben in Paris intensiv über neue Handelsvereinbarungen verhandelt. Die Gespräche könnten den Weg für konkrete Ergebnisse bei einem möglichen Treffen von US-Präsident Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping in Peking ebnen. Das berichten mit den Verhandlungen vertraute Personen gegenüber Reuters.

    US-Finanzminister Scott Bessent und Chinas Vizepremier He Lifeng führten die Gespräche. Die Atmosphäre sei laut Insidern "bemerkenswert stabil". Die Treffen sollen mögliche "Ergebnisse" vorbereiten, die beide Staatschefs später politisch absegnen könnten.

    Die Delegationen trafen sich mehr als sechs Stunden lang im Pariser Hauptsitz der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

    Agrarhandel rückt in den Mittelpunkt

    China zeigte sich laut Quellen offen für zusätzliche Käufe amerikanischer Agrarprodukte. Dazu zählen Geflügel, Rindfleisch und Feldfrüchte außerhalb von Sojabohnen.

    Bereits vereinbart ist ein großes Volumen: Peking will weiterhin jährlich 25 Millionen Tonnen amerikanischer Sojabohnen kaufen. Diese Zusage stammt aus dem Handelsabkommen zwischen Trump und Xi vom Oktober 2025.

    Offizielle Stellungnahmen blieben rar. Sprecher des US-Finanzministeriums und des US-Handelsbeauftragten kommentierten die Gespräche nicht. Auch die chinesische Delegation verließ das Treffen ohne öffentliche Aussagen.

    Neue Handelsgremien geplant

    Ein zentraler Punkt der Verhandlungen ist ein möglicher neuer institutioneller Rahmen für den Handel zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt.

    Diskutiert wurde eine "Handelskammer" sowie eine "Investitionsförderungsbehörde". Das Handelsgremium gilt als weiter entwickelt. Es soll Bereiche identifizieren, in denen beide Länder ihren Austausch ausbauen können, ohne nationale Sicherheitsinteressen oder kritische Lieferketten zu gefährden.

    Das geplante Investitionsgremium würde hingegen einzelne Konflikte bei Investitionen lösen, statt allgemeine Regeln festzulegen.

    Streitpunkt Rohstoffe

    Ein weiteres Thema sind kritische Rohstoffe aus China. US-Vertreter sprachen insbesondere über den Zugang zu Yttrium, einem wichtigen Rohstoff für Turbinen von Flugzeugtriebwerken.

    Laut einer Quelle fanden beide Seiten hätten "Wege gefunden, um einige der schwierigeren Bereiche im Zusammenhang mit kritischen Mineralien zu lockern". Details nannten die Beteiligten jedoch nicht.

    Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer machte die Interessen Washingtons zuvor klar. Die USA wollten "sicherstellen, dass wir auch weiterhin die Seltenen Erden erhalten, die wir für unsere Produktionsbasis benötigen".

    Trump stellt Gipfel infrage

    Der geplante Gipfel zwischen Trump und Xi könnte dennoch verschoben werden. Trump sagte der Financial Times: "Es kann zu Verzögerungen kommen."

    Washington drängt Peking zudem, beim Konflikt um die von Iran blockierte Straße von Hormus zu helfen.

    Handelsexperten erwarten ohnehin keine schnellen Durchbrüche. Die geopolitischen Spannungen und andere Krisen begrenzen den Spielraum.

    Die frühere US-Handelsunterhändlerin Wendy Cutler sagte: "Da sich die Staats- und Regierungschefs in diesem Jahr möglicherweise bis zu vier Mal treffen werden, könnten diese Ergebnisse über das Jahr verteilt und schrittweise umgesetzt werden."

    Hoffnung für die Weltwirtschaft

    Chinas staatliche Nachrichtenagentur Xinhua sieht dennoch Chancen. Bedeutende Fortschritte in der wirtschaftlichen Zusammenarbeit könnten Vertrauen in die fragile Weltwirtschaft zurückbringen.

    Autorin: Saskia Reh, wallstreetONLINE Redaktion

    Die Währung USD/CNY wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,02 % und einem Kurs von 6,895CNY auf Forex (16. März 2026, 17:54 Uhr) gehandelt.


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    Verfasst vonRedakteurSaskia Reh
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