Sartorius gibt sich neue Mittelfristiziele ab 2027
- Sartorius strebt acht bis elf Prozent Wachstum an2
- Marge soll jaehrlich um null komma fuenf zulegen20
- Treibersind Skaleneffkte und Verbrauchsmaterialien
GÖTTINGEN (dpa-AFX) - Der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius sieht sich in den kommenden Jahren weiter im Aufwind. So sollen Kernkompetenzen gestärkt, zukünftige Geschäftsfelder gezielt ausgebaut und die eigene Effizienz gesteigert werden, "um auch zukünftig besser abzuschneiden als der Markt", sagte der seit Juli 2025 amtierende Konzernchef Michael Grosse laut Mitteilung vom Dienstag im Vorfeld des Kapitalmarkttages in Göttingen. Dazu legt er neue Mittelfristziele für die Jahre ab 2027 auf.
Das Management des Dax-Konzerns strebt demnach an, die relevanten Märkte jährlich um etwa 100 bis 200 Basispunkte zu übertreffen. Auf Konzernebene peile Sartorius damit ein organisches Umsatzwachstum von 8 bis 11 Prozent pro Jahr an. Beide Sparten sollen hierzu beitragen, wobei das Bioprozessgeschäft stärker wachsen soll als das Laborgeschäft. Zugleich will Sartorius seine Profitabilität weiter steigern. Die operative Marge (bereinigte Ebitda-Marge) des Konzerns soll jährlich um rund 0,50 bis 0,75 Prozentpunkte zulegen. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr war die Marge auf 29,7 Prozent gestiegen.
Wesentliche Treiber der künftigen Entwicklung sieht das Unternehmen den jetzigen Angaben zufolge vor allem in Skaleneffekten und in einem steigenden Umsatzanteil der margenstarken Verbrauchsmaterialien, aber auch in Optimierungen des täglichen Geschäfts./tav/nas
Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Sartorius Vz. Aktie
Die Sartorius Vz. Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,10 % und einem Kurs von 210,6 auf Lang & Schwarz (17. März 2026, 07:42 Uhr) gehandelt.
Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Sartorius Vz. Aktie um +9,13 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +4,67 %.
Die Marktkapitalisierung von Sartorius Vz. bezifferte sich zuletzt auf 8,82 Mrd..

