Hebel-Idee | 200-%-Chance
Nicht SAP: Die vielleicht größte Chance im DAX bietet jetzt diese Aktie!
Die Anteile von Konsumgüterhersteller Beiersdorf sind zuletzt stark unter die Räder gekommen. Das eröffnet eine mittelfristig aussichtsreiche Einstiegschance.
- Starker Kurssturz bietet mittelfristige Einstiegschance
- Mehrjahresabwärtstrend Kapitulation und Reboundchance
- Starke Unterbewertung KGVe und hohes Aufwärtspotenzial
- Report: Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Willkommen zum wallstreetONLINE-TrendFinder – Beiersdorf
Für viele deutsche Basiswerte und nicht zuletzt die deutsche Wirtschaft, die endlich aus einer jahrelangen Talsohle zu finden schien, verlief 2026 bis vor wenigen Wochen noch vielversprechend. Doch spätestens nach dem Beginn des Iran-Krieges hat sich das Blatt gewendet: Sinken die hohen Energiepreise nicht zeitnah, droht nicht nur eine erneute Rezession, sondern sogar eine gefürchtete Stagflation. Entsprechend hoch fielen die Kursverluste am Aktienmarkt zuletzt aus.
Besonders hart getroffen hat es die Aktie von Beiersdorf. Eigentlich wäre das Papier als defensiver Konsumgüterwert bestens geeignet gewesen, von der neuen Unsicherheit zu profitieren. Doch ein schwacher Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr mit anschließendem Earnings-Crash und einer Abwärtstrendverschärfung infolge der hohen Energiepreise machten Investoren einen Strich durch die Rechnung. Mit einem Minus von fast 33 Prozent in einem Monat übertreffen die kurzfristigen Kursverluste sogar die von DAX-Loser SAP, der zuletzt 11,3 Prozent eingebüßt hat.
Doch wie so oft könnten die Anlegerinnen und Anleger mit der Neubewertung des Herstellers bekannter Marken wie Nivea, Tesa und Eucerin über das Ziel hinausgeschossen sein. Das tiefste Kursniveau seit mehr als 10 Jahren bedeutet auch ein so attraktives Bewertungsniveau wie lange nicht. Die Aktie könnte daher schon bald vor einer Gegenbewegung und damit einem möglichen Turnaround stehen. Hierfür liegt auch im Chart ein Verdachtsmoment vor.
Beiersdorf Chartsignale
- Mehrjähriger Abwärtstrend: Die Anteile handeln seit ihrem Allzeithoch im Frühjahr 2024 bei rund 148 Euro in einem übergeordneten Abwärtstrend
- Abwärtstrendverschärfung: Zuletzt kam es zu einer deutlichen Beschleunigung der Verkaufsdynamik und dem Bruch zahlreicher Unterstützungen.
- Neues Mehrjahrestief: Durch die Trendverschärfung ist Beiersdorf auf den niedrigsten Stand seit mehr als 10 Jahren abgestürzt – ein technisches Verkaufssignal!
- Kapitulationsanzeichen: Die hohe Verkaufsdynamik sowie weit über dem Durchschnitt liegende Handelsumsätze deuten auf ein Kapitulationstief hin.
Folgt auf den Mega-Absturz jetzt der Mega-Rebound?
Um die Aktie von Beiersdorf ist es aus technischer Perspektive zunächst nicht allzu gut bestellt. Schon seit 2 Jahren liegt hier ein übergeordneter Abwärtstrend vor. Zwar kam es immer wieder zu mehrwöchigen oder gar mehrmonatigen Erholungsversuchen, doch von Nachhaltigkeit war keiner davon geprägt. Im Februar sah es nach dem Überwinden der beiden gleitenden Durchschnitte endlich danach aus, doch die Bemühungen der Käuferinnen und Käufer scheiterten am Widerstandsbereich bei 110 Euro sowie am überverkauften Relative-Stärke-Index (RSI).
Die schwache Prognose für das kommende Geschäftsjahr tat dann ihr Übriges. Der historische Earnings-Crash der Aktie führte unmittelbar zur Aufgabe der Durchschnittslinien. Das stellte ein erstes, gravierendes Verkaufssignal dar. Das zweite folgte nach dem Unterschreiten der Support-Zone um 90 Euro, was mit neuen Mehrjahrestiefs und damit einem weiteren Verkaufssignal einherging und den Abverkauf mit Blick auf den Trendstärkeindikator MACD noch einmal dramatisch beschleunigt hat.
Die Quittung hierfür erhielten Anlegerinnen und Anleger dann nach dem schwachen Gesamtmarktauftakt am Montag, als Beiersdorf auf den niedrigsten Stand seit mehr als 10 Jahren fiel und auf der Unterstützungszone im Bereich von 70 Euro aufsetzte.
Nach dem Abverkauf wird eine Gegenbewegung immer wahrscheinlicher ...
Hier startete ein bislang zaghafter Erholungsversuch, dem einerseits noch die Unterstützung durch den Gesamtmarkt und auch durch die technischen Indikatoren fehlt. Die notieren ebenfalls auf neuen Tiefs beziehungsweise in der Nähe zu den bisherigen 52-Wochen-Tiefs, was grundsätzlich trendbestätigend ist und ein Anhalten der Abwärtsbewegung befürchten lässt.
Allerdings sind sowohl der RSI als auch der MACD inzwischen so weit abgestürzt, dass eine technische Gegenreaktion immer wahrscheinlicher wird und es zu einem Rebound an der Abwärtstrendlinie kommen könnte. Ungeachtet der Tatsache, dass der Trend aktuell äußerst schwach ist und die Aktie einem fallenden Messer gleicht, könnte diese Gegenbewegung sogar in eine nachhaltige Trendwende münden.
... diese könnte sogar in eine nachhaltige Trendwende münden!
Grund für diese Vermutung ist, dass es sich beim jüngsten Tief um ein Kapitulationstief gehandelt haben könnte. Solche sind häufig am Ende von langen Trendbewegungen zu finden. Bei Beiersdorf treffen aktuell ein hohes Abwärtstempo in den vergangenen Wochen und ein enormes Handelsvolumen aufeinander. Das war auf Monatssicht zuletzt so hoch wie auf dem Höhepunkt des Corona-Crashs, was den Verdacht einer finalen Kapitulation der Bullen erhärtet.
Solange der Bereich um 70 Euro verteidigt werden und ein Rebound initiiert werden kann, besteht daher die Chance auf eine Trendwende bis mindestens in den Bereich um 90 Euro. Prozyklische Kaufsignale liegen allerdings erst jenseits der gleitenden Durchschnitte zwischen 94,45 und 97,23 Euro wieder vor.
Die Aktie ist jetzt so günstig wie lange nicht
Hatte die Beiersdorf-Aktie in den vergangenen Jahren die Tendenz dazu, überbewertet zu sein, handelt sie jetzt deutlich unter ihren historischen Vielfachen beziehungsweise den Kennzahlen der Vergleichsgruppe. Für 2026 steht nach dem Crash der Aktie ein KGVe von 16,4 zu Buche gegenüber einem 10-Jahres-Mittel von 31,8. US-Mitbewerber wie Procter & Gamble oder Colgate-Palmolive handeln mit Gewinnvielfachen über 20. Hier besteht also eine erste Bewertungslücke.
Die zweite liegt beim Verhältnis von Unternehmenswert und operativem Ertrag (EV/EBITDA) sowie beim Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCB). Hier handelt Beiersdorf mit Vielfachen von 6,8 beziehungsweise 13,9. Zwar liegt das KCV damit über dem Branchendurchschnitt von 10,1, umso günstiger sind die Hamburger jedoch beim EV/EBITDA bewertet, wo das Mittel bei 9,3 liegt. Diesen Bewertungsvorteil hat Beiersdorf seiner blitzsauberen Bilanz mit einer Gesamtverschuldung von rund 217 Millionen Euro und einem Nettovermögen in Höhe von 2,36 Milliarden Euro zu verdanken. Die liquiden Reserven in Höhe von fast 2,6 Milliarden Euro machen mehr als 16 Prozent des Börsenwertes aus, womit das operative Geschäft sogar noch günstiger bewertet ist.
Abstriche müssen Anlegerinnen und Anleger dagegen bei der Dividende machen, die mit für 2026 erwarteten 1,4 Prozent deutlich unter dem Branchendurchschnitt von 3,1 Prozent liegt.
Analysten nicht euphorisch, aber mehrheitlich zuversichtlich
Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Umfeldes und den jüngsten Schwierigkeiten des Unternehmens genießt die Aktie weiterhin mehrheitlich das Vertrauen der Analystinnen und Analysten. Die raten in 9 von insgesamt 20 Fällen zum Kaufen oder Übergewichten von Beiersdorf. Den Optimisten stehen 3 Pessimisten (Reduzieren oder Verkaufen) gegenüber, während 8 weitere Expertinnen und Experten das Halten und Abwarten empfehlen.
Im Mittel wird ein fairer Wert von 100,35 Euro genannt, was gegenüber dem Kurs vom Dienstagnachmittag ein Aufwärtspotenzial von 38,3 Prozent bedeutet. Während selbst die pessimistischste Einschätzung mit einem Kursziel von 70 Euro kaum noch Abwärtspotenzial sieht, liegt das zuversichtlichste Ziel für die Aktie mit 170 Euro um mehr als das Doppelte über dem aktuellen Kurs. Das unterstreicht die Unterbewertung der Anteile durch den Markt.
Beiersdorf auf einen Blick
- ISIN: DE0005200000
- Marktkapitalisierung: 15,86 Milliarden Euro
- Dividendenrendite: 1,4 Prozent
- KGVe 2026: 16,4
- Durchschnittliche Analystenempfehlung: Übergewichten
- Fairer Wert (laut Konsens): 100,35 Euro
- Aufwärtspotenzial: +38,3 Prozent
Die TrendFinder-Hebel-Idee
Da Beiersdorf eine Dividendenrendite deutlich unter dem Branchendurchschnitt bietet, können Anlegerinnen und Anleger, um ihre Renditechancen zu maximieren, anstatt auf die Aktie auch auf den Call-Optionsschein GW3NKF setzen. Dieser ist mit einem Basispreis von 70,00 Euro und einer Laufzeit bis kurz vor Weinachten ausgestattet, woraus sich ein effektiver Hebel (Omega) von knapp 5 und die Möglichkeit dreistelliger Renditen ergibt, sollte die erhoffte Trendwende glücken.
Beim Erreichen des Analystenziels von rund 100 Euro würde sich bis zum Verfallstag eine Rendite von 218 Prozent ergeben. Doch selbst für weniger bullishe Szenarien sind hohe Renditen möglich, wie das folgende Auszahlungsprofil für einige beispielhafte Fälle demonstriert:
Doch Vorsicht: Sollte die Aktie zum Laufzeitende unter dem Basispreis von 70 Euro notieren, verfällt GW3NKF wertlos. Es besteht also Totalverlustgefahr! Daher sollte die Position vorzeitig verkauft und der Restwert gesichert werden, wenn Beiersdorf nachhaltig (also mindestens auf Wochenschlusskursbasis) unter die bei 70 Euro verlaufende Unterstützung fällt.
Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion
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