Billionen-Schub für Rüstung

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    Die USA müssen ihre Waffendepots auffüllen - diese 8 Konzerne sind Hauptgewinner

    Die USA müssen ihre Waffendepots für dreistellige Milliardenbeträge wieder auffüllen. Zudem soll das Verteidigungsbudget auf 1,5 Billionen US-Dollar erhöht werden. Diese Konzerne profitieren besonders vom Geldregen.

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    Billionen-Schub für Rüstung - Die USA müssen ihre Waffendepots auffüllen - diese 8 Konzerne sind Hauptgewinner

    Selbst für US-Verhältnisse wirken die geplanten Investitionen in Rüstung schwindelerregend: 1,5 Billionen US-Dollar (1,28 Billionen Euro) fordert das Weiße Haus für das Haushaltsjahr 2027. Das entspricht einer Steigerung von rund 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ein solcher Sprung wurde zuletzt während des Korea-Krieges in den 1950er Jahren verzeichnet.

    Diese Summen fließen zusätzlich zu den geschätzten 200 Milliarden US-Dollar, die das Pentagon allein in diesem Jahr für die Kriegsführung im Iran und das Auffüllen der Munitionsdepots benötigt. An der Börse löst die Ankündigung Goldgräberstimmung aus. Besonders zwei Bereiche stehen im Fokus der Investitionen: der Weltraum und die Weltmeere.

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    Die Profiteure: Wer vom 1,5-Billionen-Budget am meisten profitiert

    Die geplante Erhöhung konzentriert sich massiv auf die Modernisierung der Flotte ("Golden Fleet") und die technologische Vorherrschaft im All. Hier sind die acht Unternehmen, die laut Analysten am stärksten profitieren werden:

    1. Huntington Ingalls Industries

    Das Unternehmen ist der größte militärische Schiffbauer der USA. Da das Budget für den Schiffbau von 27,2 Milliarden auf 65,8 Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt werden soll, steht Huntington in der ersten Reihe. Der Fokus liegt auf Flugzeugträgern und U-Booten der Virginia-Klasse. Die Aktie hat in den vergangenen 12 Monaten bereits um 114 Prozent zugelegt.

    2. General Dynamics

    Als diversifizierter Rüstungsriese profitiert General Dynamics doppelt: durch den Bau von Atom-U-Booten (Columbia-Klasse) für die Navy und durch die Produktion von Landsystemen. Die Nachfrage nach maritimen Plattformen ist der Haupttreiber für das erwartete Wachstum. Die Aktie hat in 12 Monaten knapp 37 Prozent gewonnen.

    3. RTX (ehemals Raytheon Technologies)

    In einem Krieg, der massiv auf Distanzwaffen setzt, ist RTX unverzichtbar. Das Unternehmen produziert die Raketen und Abwehrsysteme, die derzeit im Iran in großen Mengen verbraucht werden. Die "riesige Mittelzuweisung für Raketen" im Budget 2027 garantiert volle Auftragsbücher für Jahre. Die Aktie hat seit April 2025 rund 64 Prozent gewonnen.

    4. Rocket Lab

    Der Spezialist für Kleinsatelliten-Starts gilt als agiler Partner für das Pentagon. In einer Ära, in der schnelle Reaktionszeiten im All ("Tactically Responsive Space") entscheidend sind, sichert sich Rocket Lab zunehmend Regierungsaufträge. Die Aktie schoss innerhalb eines Jahres um 286 Prozent nach oben.

    5. Firefly Aerospace

    Nach einem erfolgreichen Börsengang im August 2025 positioniert sich Firefly als wichtiger Dienstleister für mittelgroße Nutzlasten im All. Das Unternehmen profitiert direkt vom massiven Ausbau der Space-Force-Infrastruktur. Allerdings haben die Titel seit ihrem IPO 41 Prozent verloren.

    6. Lockheed Martin

    Der Klassiker unter den Rüstungskonzernen. Das neue Budget sieht den Kauf von 85 F-35 Kampfjets vor – fast doppelt so viele wie im Vorjahr (47). Zudem ist Lockheed zentraler Partner beim Aufbau des Raketenabwehrschirms und der Produktion von Hyperschallwaffen. Die Aktie ist in 12 Monaten um knapp 42 Prozent gestiegen.

    7. BAE Systems

    Der britische Konzern ist über seine US-Sparte tief in die Lieferketten integriert. Besonders profitiert BAE von der erhöhten Nachfrage nach dem gepanzerten Mehrzweckfahrzeug (AMPV) für die Army, dessen Produktion massiv hochgefahren werden soll. Der Jahresgewinn der Titel beläuft sich auf gut 51 Prozent.

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    8. SpaceX

    Obwohl privat geführt und nicht börsennotiert, ist Elon Musks Raumfahrtunternehmen der dominierende Akteur für die Ambitionen der Space Force. Das Weltraum-Budget soll um 77 Prozent auf über 71 Milliarden US-Dollar steigen – SpaceX wird hier den Löwenanteil der Startaufträge für militärische Satelliten und das Raketenschild-Projekt "Golden Dome" halten. Der Börsengang von SpaceX findet voraussichtlich diesen Sommer statt.

    Fazit: Vorwärtsverteidigung am Aktienmarkt

    Obwohl der Sektor durch die aktuellen Kampfhandlungen kurzzeitig volatil reagierte, sind Analysten überzeugt: Der Trend zeigt steil nach oben. Selbst wenn der Kongress nicht die vollen 1,5 Billionen US-Dollar bewilligt, markiert dieser Entwurf eine Zäsur. Die USA rüsten nicht nur für einen aktuellen Konflikt auf, sondern schaffen die industrielle Basis für eine jahrzehntelange militärische Dominanz zu Wasser und im Weltraum.

    Autor: Ingo Kolf, wallstreetONLINE Redaktion


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    Verfasst vonRedakteurIngo Kolf
    Billionen-Schub für Rüstung Die USA müssen ihre Waffendepots auffüllen - diese 8 Konzerne sind Hauptgewinner Die USA müssen ihre Waffendepots für dreistellige Milliardenbeträge wieder auffüllen. Zudem soll das Verteidigungsbudget auf astronomische 1,5 Billionen US-Dollar erhöht werden. Diese Unternehmen profitieren besonders vom Geldregen.

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