Aktie war DER Gewinner 2025
Die beste Einstiegschance seit Jahren bei diesem SDAX-Top-Wert
Nach einem miesen ersten Quartal stehen Anleger bei der Aktie von Pipeline-Bauer Friedrich-Vorwerk vor einer guten Einstiegsmöglichkeit, meinen Analysten. Was das Unternehmen jetzt besonders spannend macht.
- Aktie 35% unter Hoch, Berenberg sieht Kaufchance
- 2025: Umsatz +40%, EBITDA über 23 Prozent
- Profiteur des Netzausbaus und Wasserstoffnetze
- Report: Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Vom 52-Wochen-Hoch bei gut 104 Euro ist die Aktie der Friedrich Vorwerk Group weit entfernt: Zuletzt notierte das Papier bei knapp 68 Euro, ein Rückgang von rund 35 Prozent innerhalb weniger Monate. Für die Analysten der Berenberg Bank ist das kein Alarmsignal, sondern eine Kaufgelegenheit. Sie bekräftigen ihr Kursziel von 110 Euro und damit ein Aufwärtspotenzial von mehr als 60 Prozent.
Der Rücksetzer sei nicht fundamental begründet, betonen die Analysten. Das Hamburger Infrastrukturunternehmen, das sich auf den Bau und die Instandhaltung von Energienetzen spezialisiert hat, habe das abgelaufene Geschäftsjahr 2025 außerordentlich stark abgeschlossen: Der Umsatz legte um mehr als 40 Prozent auf rund 704 Millionen Euro zu, die operative Marge (EBITDA) kletterte auf über 23 Prozent. Werte, die in der Branche als Referenzklasse gelten.
Für 2026 erwartet das Management eine deutlich moderatere Dynamik: Das Umsatzwachstum soll zwischen vier und elf Prozent liegen. Die EBITDA-Marge soll bei soliden 22 bis 23 Prozent verbleiben.
Hinzu kommt ein weiterer Sonderfaktor: Das erste Quartal fällt traditionell schwach aus – diesmal auch wegen eines ungewöhnlich kalten Winters in Norddeutschland, der Bauprojekte verzögerte. Berenberg wertet das als bekannte und bereits eingepreiste Größe. Ab dem zweiten Quartal rechnen die Analysten mit einer spürbaren Beschleunigung.
*ab 500 Euro Ordervolumen, zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen
Strukturell sehen die Berenberg-Analysten Vorwerk als direkten Nutznießer des deutschen und europäischen Netzausbaus. Die Energiewende erfordert massive Investitionen in Übertragungsnetze, Umspannwerke und künftig auch Wasserstoffinfrastruktur – allesamt Kernkompetenzen des Unternehmens. Vorwerk sei von geopolitischen Unwägbarkeiten weitgehend unberührt.
Autor: Julian Schick, wallstreetONLINE Redaktion
Die Friedrich Vorwerk Group Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +6,68 % und einem Kurs von 72,70EUR auf Tradegate (08. April 2026, 11:19 Uhr) gehandelt.
