Massive Kupferfunde
Herausragende Bohrergebnisse machen Hoffnung gegen drohendes Kupferdefizit
Neue Kupferentdeckungen sind seit Jahrzehnten Mangelware. Doch seit einigen Jahren steigen die Explorationsausgaben des Sektors. Zuletzt ließen mehrere Bohrergebnisse aufhorchen: Möglicherweise trocknet die Pipeline doch nicht aus.
Der Kupferexplorer Algo Grande Copper (ISIN: CA0156071049, WKN: A41UK1) meldete Anfang April Bohrergebnisse, die branchenweit Aufsehen erregten. Auf dem Adelita-Projekt im mexikanischen Sonora wurde eine durchgehende Kupfer-Gold-Silber-Mineralisierung über 57 Meter mit mehr als 1,8 % Kupferäquivalent in mehreren Abschnitten identifiziert, was ein vertikal geschichtetes hochgradiges Skarn-System bestätigt.
Ein Bohrloch förderte 18,2 Meter mit 1,8 % Kupferäquivalent zutage (enthalten waren 1,2 % Kupfer, 28,2 Gramm Silber und 0,7 Gramm Gold pro Tonne), einschließlich 3,5 Metern mit 3,9 % Kupferäquivalent (2,4 % Kupfer, 61,1 Gramm Silber und 1,8 Gramm Gold pro Tonne).
Kupferprojekt Adelita mit Expansionspotenzial
Es handelte sich um die Analyseergebnisse der letzten drei Bohrlöcher des rund 2.000 Meter umfassenden Phase-I-Bohrprogramms am Cerro Grande Skarn-Zielgebiet innerhalb des Adelita-Projekts. Die Geologen des Explorers wollten mit den Bohrungen die hochgradige Skarnmineralisierung in der Tiefe bestätigen, nachdem historische Daten Hinweise darauf ergeben hatten, dass die Skarnzone mächtiger sein könnte als bisher angenommen.
„Die Ergebnisse dieses Programms bestätigen, dass sich die Mineralisierung über die Grenzen früherer Bohrungen hinaus erstreckt, die das System nur teilweise untersuchten. Dies unterstreicht das Expansionspotenzial in der Tiefe und entlang der gesamten Ausdehnung“, schreiben die Geologen in ihrem Bericht. Die Ergebnisse bestätigen demnach das Vorhandensein eines an der Oberfläche anstehenden, vertikal ausgedehnten Kupfer-Silber-Gold-Skarnsystems. Es gibt zunehmend Hinweise auf ein genetisch verwandtes Porphyrsystem in der Tiefe.
Enrico Gay, CEO von Algo Grande Copper, erläutert die geologische Kalkulation: „Die Identifizierung mehrerer übereinanderliegender Skarn-Horizonte, kombiniert mit einer ausgeprägten Metallzonierung und Molybdän-Prägung, bestärkt unsere Annahme, dass wir in einem großflächigen Porphyr-Skarn-System operieren.“
Die Exploration von Adelita mit hohen Kupfergehalten und die bislang gewonnenen Erkenntnisse über die Geologie nähren die Hoffnung, dass am Ende das stehen könnte, was der Weltmarkt am stärksten nachfragt: Ein neuer Kupferfund von bedeutender Größe.

