Putin-Pause, Iran-Hoffnung

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    EU-Rüstungsaktien im Sinkflug: Was hinter dem plötzlichen Ausverkauf steckt

    Der Verteidigungssektor bricht ein: Waffenruhe und neue Friedenssignale sorgen für Verkaufsdruck. Warum Anleger jetzt Kasse machen.

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    Putin-Pause, Iran-Hoffnung - EU-Rüstungsaktien im Sinkflug: Was hinter dem plötzlichen Ausverkauf steckt

    Russland und die Ukraine haben sich auf eine zweitägige Waffenruhe anlässlich des orthodoxen Osterfestes geeinigt, nachdem sowohl Wladimir Putin als auch Wolodymyr Selenskyj zu einem Waffenstillstand während der Feiertage aufgerufen hatten, wie Seeking Alpha berichtet. Der Kreml gab bekannt, dass die Waffenruhe vom 11. April, 16:00 Uhr Moskauer Zeit, bis zum Ende des 12. April gelten wird.

    Demnach wurden russische Truppen angewiesen, die Kampfhandlungen an allen Fronten während dieses Zeitraums einzustellen und sich darauf vorzubereiten, "jegliche Provokationen oder andere aggressive Aktionen des Feindes zu kontern", hieß es in einer Erklärung des Kremls.

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    Im Zuge dieser Neuigkeiten verzeichnete der gesamte europäische Verteidigungssektor kräftige Kursverluste. Anleger ziehen es vor, im Vorfeld der für das Wochenende in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad geplanten Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran sowie angesichts der Erwartungen auf eine Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen zwischen Russland und der Ukraine Gewinne mitzunehmen. 

    Gegen 15:15 Uhr fällt die Aktie von Leonardo um 4,11 Prozent auf 56,65 Euro. Der deutsche Wettbewerber Rheinmetall gibt um 5,5 Prozent nach, die französische Thales verliert 2,35 Prozent und die britische Bae Systems notiert rund 1,85 Prozent im Minus. In Mailand geraten auch Avio mit einem Minus von 3,73 Prozent auf 34,65 Euro und Fincantieri mit -2,1 Prozent unter Druck. 

    Ein Händler betont, dass das mögliche Ende der Feindseligkeiten im Nahen Osten angesichts des bevorstehenden Treffens zwischen den US-amerikanischen und iranischen Delegationen am Wochenende die Verkäufe im gesamten europäischen Verteidigungssektor ausgelöst hat.

    Belastet wird der Sektor zudem durch die Ankündigung eines Waffenstillstands zwischen Russland und der Ukraine anlässlich des bereits erwähnten orthodoxen Osterfestes sowie durch die Hoffnung auf eine mögliche Wiederaufnahme der Gespräche. Bloomberg berichtete zuvor, dass der ukrainische Chefunterhändler Kyrylo Budanow Fortschritte auf dem Weg zu einem Friedensabkommen mit Russland sieht.

    Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurPaul Späthling
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