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    Weitere Dax-Erholung hängt von Iran-Entwicklung und Ölpreis ab

    Für Sie zusammengefasst
    • Hoffnung auf positive Verhandlungen in Islamabad
    • Dax auf Erholungskurs, jedoch fragiles Marktumfeld
    • Ölpreis, Hormuszugang und Ölversorgung treiben Dax
    WOCHENAUSBLICK - Weitere Dax-Erholung hängt von Iran-Entwicklung und Ölpreis ab

    FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach der vereinbarten Waffenruhe im Iran-Krieg richten sich die Hoffnungen der Anleger nun auf positiv verlaufende Verhandlungen zwischen den USA und Teheran. Insofern könnte der deutsche Leitindex Dax in der neuen Woche auf Erholungskurs bleiben. Das globale Umfeld für Aktien ist aber weiter äußerst fragil und bleibt stark nachrichtengetrieben.

    Im Mittelpunkt des Interesses stünden nun die geplanten Gespräche zwischen Delegationen aus den USA und dem Iran in Pakistans Hauptstadt Islamabad, schrieb Marktanalyst Timo Emden von Emden Research und fuhr fort: "Investoren hoffen auf den großen Wurf und damit auf einen dauerhaften Burgfrieden zwischen den Kriegsparteien." Die Märkte klammerten sich nach wie vor an jedes Signal der Entspannung.

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    Allerdings dürfte die Unsicherheit hoch bleiben, glaubt Emden. Sollten die Verhandlungen platzen oder kein belastbarer Waffenstillstand zustande kommen, dürfte dies viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischen. "Die Märkte sind derzeit nicht auf eine erneute Eskalation eingestellt", mahnte der Experte.

    Vermögensverwalter Ortay Gelen von Axia Asset Management riet zur Nüchternheit: "Was wir hier haben, ist kein Frieden - es ist eine Atempause. Und die hält — Stand heute - schon nicht vollständig."

    Was den Dax in der neuen Woche bewegen dürfte, hängt Gelen zufolge an drei Fragen: Kommen die Verhandlungen in Islamabad voran? Hält Iran die Meerenge von Hormus offen? Wo pendelt sich der Ölpreis ein?

    Letzteres sei für den Dax keine Nebensache, fuhr der Experte fort: "Ein Rohölpreis unter 90 US-Dollar wäre ein klares Signal, dass die Inflationsängste nachlassen - das würde Spielraum für Zinssenkungen eröffnen und Aktien strukturell stützen." Klettere der Preis hingegen wieder über 100 Dollar, weil die Lage eskaliere, werde es eng.

    In den USA hat die Teuerung bereits im März angesichts des Iran-Krieges deutlich zugelegt. Die am Dienstag anstehenden Produzentenpreise dürften diesen Trend bestätigen, vermutete Robert Greil, Chefstratege der Privatbank Merck Finck. Ein weiterer Fokus liege aus Anlegersicht auf der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft China, wo am Donnerstag Zahlen zum Wirtschaftswachstum im ersten Quartal veröffentlicht werden, zusammen mit den März-Daten zu Industrieproduktion und Einzelhandel.

    Ferner richtet sich die Aufmerksamkeit in der neuen Woche auf den Unternehmenssektor in den USA, wo die Berichtssaison anläuft. "Angesichts der noch immer hohen Bewertungen sind positive Überraschungen Pflicht", schrieb Analyst Samuel Will von der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba).

    Dabei stehen vor allem die Zahlenwerke von Banken und Finanzdienstleistern wie Goldman Sachs , JPMorgan und Citigroup im Fokus. Das könnte zwar für Kursbewegungen bei den deutschen Branchenvertretern Deutsche Bank und Commerzbank sorgen. Nennenswerte Erkenntnisse darüber, wie sich die gestiegenen Ölpreise auf die Unternehmen auswirken, seien damit aber noch nicht zu erwarten, bemerkte Will.

    Hierzulande blicken die Anleger zudem auf Analystenveranstaltungen der Autobauer Mercedes-Benz am Montag und BMW am Dienstag. Dabei geht es darum, die aktuellen Markterwartungen bezüglich der anstehenden Quartalszahlen mit der Realität abzugleichen./la/edh/he

    --- Von Lutz Alexander, dpa-AFX ---

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Commerzbank Aktie

    Die Commerzbank Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +1,58 % und einem Kurs von 83,82 auf Tradegate (10. April 2026, 15:44 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Commerzbank Aktie um +0,31 % verändert. Der Gewinn auf 30 Tage beträgt +6,84 %.

    Die Marktkapitalisierung von Commerzbank bezifferte sich zuletzt auf 40,73 Mrd..






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