Der Börsen-Tag
DAX schwächelt, Nebenwerte glänzen: MDAX & SDAX trotzen dem Abwärtstrend
Die Börsen zeigen heute ein Wechselspiel aus Gewinnen und Verlusten: Während Nebenwerte glänzen, geraten große Leitindizes und einzelne Technologiewerte unter Druck.
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Entwicklung der Indizes
An den Aktienmärkten zeigen sich heute gemischte Vorzeichen mit leichten regionalen und segmentbezogenen Unterschieden. In Deutschland notiert der Leitindex DAX bei 23.724,52 Punkten und liegt mit einem Minus von 0,71 Prozent spürbar im negativen Bereich. Damit entwickelt er sich schwächer als die Nebenwerteindizes. Der MDAX kann sich dem Abwärtstrend entziehen und gewinnt 0,31 Prozent auf 30.296,11 Punkte. Noch deutlicher legt der SDAX zu: Der Index der kleineren Werte steigt um 0,92 Prozent auf 17.258,11 Punkte und ist damit aktuell der stärkste der großen deutschen Indizes. Der TecDAX zeigt sich hingegen leicht schwächer und gibt um 0,15 Prozent auf 3.521,06 Punkte nach. Auch an der Wall Street ergibt sich ein gemischtes Bild. Der Dow Jones notiert bei 47.985,09 Punkten und verliert 0,45 Prozent. Damit zeigt der US-Standardwerteindex eine ähnliche Tendenz wie der DAX. Der breiter gefasste S&P 500 kann sich hingegen knapp im Plus halten und steigt leicht um 0,03 Prozent auf 6.825,13 Punkte. Insgesamt präsentieren sich damit vor allem deutsche Nebenwerte (MDAX, SDAX) fester, während die großen Standardwerteindizes DAX und Dow Jones unter Druck stehen. Technologieaktien im TecDAX und der US-Markt im S&P 500 bewegen sich dagegen nur leicht um die Nulllinie.DAX
BASF führt die Gewinnliste mit +2,96 % an, gefolgt von Heidelberg Materials (+2,65 %) und Siemens Energy (+2,13 %). Demgegenüber stehen Zalando (-2,23 %), Airbus (-2,54 %) und Rheinmetall (-5,59 %). Die Spannweite zwischen dem stärksten Gewinner und dem größten Verlierer beträgt damit 8,55 Prozentpunkte.MDAX
Salzgitter dominiert mit einem Anstieg von +6,82 %, gefolgt von Lanxess (+5,05 %) und AIXTRON (+4,81 %). Auf der Verliererseite liegen TKMS (-3,48 %), RENK Group (-3,98 %) und HENSOLDT (-5,61 %). Die Differenz zwischen Top und Flop beträgt 12,43 Prozentpunkte.SDAX
PVA TePla schafft mit +7,42 % den größten Zuwachs, vor SUESS MicroTec (+6,60 %) und HYPOPORT (+6,26 %). Evotec (-2,56 %), Heidelberger Druckmaschinen (-2,60 %) und Alzchem Group (-4,49 %) bilden die Schlusslichter. Die Spanne zwischen Best- und Schlechtperformance liegt bei 11,91 Prozentpunkten.TecDAX
SUESS MicroTec ist auch im TecDAX Spitzenreiter mit +6,60 %, gefolgt von AIXTRON (+4,81 %) und Ottobock (+3,95 %). ATOSS Software (-2,12 %), Evotec (-2,56 %) und HENSOLDT (-5,61 %) verzeichneten die größten Rückschläge. Die Differenz Top–Flop beträgt 12,21 Prozentpunkte.Dow Jones
NVIDIA führt mit +2,84 %, dahinter Amazon (+2,21 %) und Caterpillar (+1,16 %). Auf der Negativseite liegen Nike (B) (-1,82 %), Verizon Communications (-3,36 %) und Salesforce (-4,02 %). Die Spannweite zwischen Gewinnern und Verlierern beträgt 6,86 Prozentpunkte.S&P 500
Texas Pacific Land weist mit +9,73 % den stärksten Zuwachs auf, gefolgt von Coherent (+7,90 %) und Super Micro Computer (+6,52 %). Demgegenüber stehen Datadog Registered (A) (-7,22 %), Palo Alto Networks (-7,68 %) und ServiceNow (-9,03 %). Die Differenz zwischen dem Topwert und dem größten Verlierer ist mit 18,76 Prozentpunkten am größten.Diskutieren Sie über die enthaltenen Werte
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