Krypto-Desaster

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    Trumps Krypto-Unternehmen ist eine "Falle" – WLFI-Token crasht

    Nach Vorwürfen von Justin Sun gerät das Trump-nahe Krypto-Projekt World Liberty Financial wegen möglicher Insider-Eingriffe ins Wanken.

    Für Sie zusammengefasst
    Krypto-Desaster - Trumps Krypto-Unternehmen ist eine "Falle" – WLFI-Token crasht

    Ein mit der Familie von Donald Trump verbundenes Krypto-Projekt gerät zunehmend in Turbulenzen. Das Unternehmen World Liberty Financial sieht sich schweren Vorwürfen von Investoren ausgesetzt – darunter auch prominente Unterstützer wie Justin Sun.

    Verdacht auf versteckte Eingriffe

    Sun, Gründer der Blockchain Tron, erhebt öffentlich massive Anschuldigungen. In einem Beitrag auf der Plattform X bezeichnete er das Projekt als "Falle, die sich als Tür tarnt". Konkret wirft er World Liberty vor, eine versteckte Funktion in den Smart Contracts implementiert zu haben.

    Diese sogenannte "Blacklisting-Funktion" ermögliche es Insidern, Vermögenswerte von Token-Inhabern einseitig einzufrieren oder sogar zu konfiszieren – ohne Vorwarnung oder rechtliche Handhabe für die Betroffenen.

    WLFI-Kurs bricht ein

    Die Marktreaktion ließ nicht lange auf sich warten. Der Token WLFI verzeichnet rund 19 Prozent Kursverlust auf Wochensicht. Bei einem aktuellen Preis von 0,08 US-Dollar notiert die Kryptowährung damit über 82 Prozent unter dem Allzeithoch.

    Der Wertverfall zeigt sich auch besonders deutlich bei der Marktkapitalisierung: Innerhalb kurzer Zeit büßte das Projekt rund 427 Millionen US-Dollar ein.

    Auch der mit Trump in Verbindung stehende TRUMP-Coin verliert an Boden. Dieser notiert rund 2,6 Prozent im Wochenminus und liegt sogar etwa 96 Prozent unter seinem Höchststand.

    DeFi-Risiken: Kritik an Kreditstrategie mit Dolomite

    Zusätzliche Unsicherheit entsteht durch die DeFi-Strategie des Projekts. World Liberty hat Kredite über das Protokoll Dolomite aufgenommen – abgesichert durch WLFI-Token im Wert von rund 400 Millionen US-Dollar.

    Analysen der Blockchain-Firma Arkham Intelligence zeigen, dass diese Sicherheiten rund 98 Prozent des auf Dolomite hinterlegten WLFI-Angebots ausmachen.

    Kritiker warnen, dass das Protokoll im Falle einer Liquidation auf "faulen Schulden" sitzen bleiben könnte. Insbesondere die geringe Liquidität des WLFI-Tokens könnte dazu führen, dass geliehene Stablecoins nicht vollständig zurückgezahlt werden können.

    Token-Freigabe geplant

    Parallel arbeitet World Liberty an einem Governance-Vorschlag, der eine teilweise Freigabe der bislang gesperrten Tokens vorsieht. Aktuell sind etwa 75 Prozent des WLFI-Angebots nicht handelbar.

    Sollte diese Sperre aufgehoben werden, könnte dies zusätzlichen Verkaufsdruck erzeugen und den Kurs weiter belasten.

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    Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

    TRUMP / USD wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Plus von +0,19 % und einem Kurs von 2,802USD auf CryptoCompare Index (13. April 2026, 09:31 Uhr) gehandelt.



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    Verfasst vonRedakteurPascal Grunow
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