Was dahinter steckt
VW gerät unter Druck: Diese zwei Märkte werden jetzt zum Problem
VW rutscht im 1. Quartal ab: Schwache Märkte in China und den USA drücken den Konzern, obwohl Europa und Südamerika zulegen.
- Konzernauslieferungen weltweit um 4 % auf 2,05 Mio
- China -15% auf 548700, USA -21% deutlicher Rückgang
- Westeuropa +4,2% und Südamerika +7% Zuwachs
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Die Fahrzeugauslieferungen des Volkswagen-Konzerns gingen im ersten Quartal zurück, da das Wachstum in Europa die deutlichen Rückgänge in den USA und China nicht ausgleichen konnte, wie Dow Jones berichtet. Der deutsche Automobilhersteller teilte am Montag mit, dass der chinesische Automobilmarkt einen deutlichen Rückgang verzeichnete und die Auslieferungen um 15 Prozent auf 548.700 Fahrzeuge zurückgingen. Auch der als schwierig bekannte US-Markt sackte um 21 Prozent ab. Dieser war durch Zölle und das Ende der Steuervergünstigungen für Elektro- und Hybridfahrzeuge gekennzeichnet.
Die Firma, zu der Marken wie VW, Audi und Porsche gehören, teilte mit, dass die Fahrzeugauslieferungen der Gruppe im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 2,05 Millionen gesunken sind. Marco Schubert, Mitglied des erweiterten Vertriebsvorstands der Gruppe, sagte dazu: "Das erste Quartal 2026 war erneut von sehr herausfordernden wirtschaftlichen und geopolitischen Bedingungen geprägt. Der weltweite Automobilmarkt ging bis Ende März insgesamt zurück. In China und den USA wirkten sich die allgemeinen Marktrückgänge auch auf unsere Auslieferungen aus"
In China litt VW zusätzlich unter dem harten Wettbewerb und dem brutalen Preiskampf mit lokalen Herstellern wie BYD. In Westeuropa legte VW dagegen um 4,2 Prozent auf 848.500 verkaufte Fahrzeuge zu. Auch in Zentral- und Osteuropa (7,6 Prozent Zuwachs auf 135.300 verkaufte Fahrzeuge) und in Südamerika (7 Prozent Zuwachs auf 147.900 verkaufte Fahrzeuge) stimmten die Zahlen. In Deutschland stiegen die Auslieferungen um 4,8 Prozent.
Ende letzter Woche gaben bereits Porsche und Mercedes ihre Verkaufszahlen für das erste Quartal bekannt. Auch sie hatten in den Märkten USA und China zu kämpfen und dort Verluste zu verzeichnen.
Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion

