Neue Analystenstudie

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    KI-Überflieger AppLovin: Die Aktie ist tot – und dürfte es erstmal bleiben!

    Die Analysten der Bank of America sind zuversichtlich für die Anteile von AppLovin – allerdings mit der Einschränkung, dass die Kursflaute zunächst anhält.

    Für Sie zusammengefasst
    Neue Analystenstudie - KI-Überflieger AppLovin: Die Aktie ist tot – und dürfte es erstmal bleiben!

    AppLovin: Die Begeisterung ist längst der Ernüchterung gewichen

    Die Aktie von AppLovin gehörte im vergangenen Jahr zu den gefragtesten KI-Aktien. Die Anteile des Spezialisten für Werbetechnologie konnten sich nach dem Zoll-Crash im April fast vervierfachen. In das neue Jahr war das Papier nur wenige US-Dollar unter seinem bisherigen Allzeithoch gestartet.

    Doch inzwischen ist die AppLovin-Aktie fest in der Hand der Bären. Gegenüber dem Jahreswechsel stehen Verluste von über 40 Prozent zu Buche.

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    Einerseits hinterlassen die Sorgen in der Software- und Clouddienstleistungsbranche hier ebenfalls ihre Spuren, andererseits führen die explodierenden Energiepreise zu einer weiteren Eskalation der Lebenshaltungskostenkrise. Ein für Verbraucherinnen und Verbraucher verschlechtertes Umfeld bedeutet zugleich auch Gegenwind für Werbetreibende sowie Plattformanbieter wie AppLovin.

    BofA zuversichtlich, aber mit Warnung vor weiterer Kursflaute

    Pünktlich zum Start der US-Quartalssaison, den Anfang hat am Montag die US-Investmentbank Goldman Sachs gemacht, hat sich nun ein Analystenteam der Bank of America zu Wort gemeldet.

    Die Großbank warnt davor, dass die Kursflaute der AppLovin-Aktie bis mindestens zur Vorlage des Geschäftsberichtes am 5. Mai anhalten könnte. Sie bezeichnen das Unternehmen gegenwärtig als "Show me story" und verweisen darauf, dass Investoren vor dem Eröffnen neuer Positionen die weiteren Entwicklungen abwarten wollen, ohne sich vorher bereits zu positionieren und zu riskieren, auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

    Sie verweisen unter Berufung auf Schätzungen des Branchenportals Northbeam darauf, dass es der KI-gestützten Marketingplattform Axon seit Januar nicht gelungen sei, Marktanteile zu gewinnen. Deswegen sei die Stimmung gegenüber AppLovin zurückhalten, während den Quartalszahlen im Mai umso größere Bedeutung zukomme, Rückschlüsse über die weitere Geschäftsentwicklung zu ziehen.

    Analystinnen und Analysten mehrheitlich zuversichtlich

    Bei der Bank of America selbst bleibt man für die Aussichten der Aktie jedoch zuversichtlich und bekräftigte sowohl die Kaufempfehlung als auch das Kursziel von 705 US-Dollar, das eine Upside von 80,1 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom vergangenen Freitag impliziert.

    Vom jüngsten Rückgang haben sich die meisten Expertinnen und Experten nicht beeindrucken lassen. Bei insgesamt 28 Einschätzungen kommt AppLovin 18 Mal auf "Kaufen" und 6 Mal auf "Übergewichten". Dem stehen nur 4 neutrale Bewertungen gegenüber.

    Im Mittel wird der faire Wert der Aktie auf 648,64 US-Dollar geschätzt, was einem Anstiegspotenzial von 65,7 Prozent und einer möglichen Rückkehr in Richtung früherer Hochs entspricht.

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    Fragiler Boden nach hartnäckigem Abwärtstrend

    Mit Blick auf den Chart herrscht gegenwärtig ein mittelfristiger Abwärtstrend vor. Für eine zusätzliche technische Eintrübung sorgte zuletzt ein Death Cross der gleitenden Durchschnitte und damit ein Verkaufssignal. Im Bereich von 370 bis 400 US-Dollar zeichnet sich jedoch die Chance auf eine Bodenbildung ab. Für erste prozyklische Kaufsignale müssten die Abwärtstrendlinie sowie die 50-Tage-Linie bei rund 430 US-Dollar überwunden werden.

    Ob es zeitnah so weit kommt, steht jedoch auf einem anderen Blatt, denn die technischen Indikatoren RSI und MACD haben den Abwärtstrend technisch bislang bestätigt, was auf Nachhaltigkeit schließen lässt. Außerdem liegt der MACD weiterhin unter der Nulllinie und zeigt damit unverändert einen Abwärtstrend an, der schließlich zum Bruch der Unterstützung und weiteren Verlusten führen könnte.

    Fazit: Hier drängt sich aktuell kein Investment auf

    Mit Blick auf die Bewertung steht ein KGVe 2026 von 25,6 zu Buche. Das bedeutet gegenüber dem 5-Jahres-Mittel von 33,7 zwar einen Abschlag von rund einem Viertel, liegt gegenüber dem Rest der Branche aber um 18 Prozent höher. Zum Teil wird dies durch das günstige Kurs-Gewinnwachstumsverhältnis (PEG) von 0,68 gerechtfertigt.

    Was Anlegerinnen und Anleger jedoch bedenken sollten: Der Online-Werbemarkt ist schnelllebig. Das gilt auch für die Leistungsfähigkeit und Popularität von Vermarktungsplattformen. Wie schnell eine Aktie in Ungnade fallen kann, zeigt Mitbewerber The Trade Desk, wo sich die Verluste gegenüber dem Allzeithoch inzwischen auf 85 Prozent belaufen.

    Wenngleich die Expertinnen und Experten der Bank of America langfristig zuversichtlich sind, sollten Investoren ihrer "Show me"-Einschätzung folgen und der Aktie vorerst fernbleiben, bis entweder die weitere Geschäftsentwicklung sichtbarer oder der charttechnische Trend wieder freundlicher ist.

    Autor: Max Gross, wallstreetONLINE Redaktion

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    Die AppLovin Registered (A) Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,79 % und einem Kurs von 331,2EUR auf Tradegate (13. April 2026, 14:44 Uhr) gehandelt.


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    Verfasst vonRedakteurMax Gross
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