22 Mrd. Euro mehr EU-Kosten

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    Energiepreise außer Kontrolle? Was die EU jetzt für Verbraucher plant

    22 Milliarden Euro mehr Kosten für fossile Brennstoffe: Jetzt will die EU Preise dämpfen und Gasspeicher koordinieren.

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    22 Mrd. Euro mehr EU-Kosten  - Energiepreise außer Kontrolle? Was die EU jetzt für Verbraucher plant

    Die EU-Mitgliedstaaten müssen sich angesichts der um 22 Milliarden Euro gestiegenen Kosten der EU für fossile Brennstoffe bei den Energiepreisen abstimmen, sagte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Montag, wie Reuters berichtet. 

    Von der Leyen sagte vor Journalisten in Brüssel: "Seit Beginn des Konflikts – vor 44 Tagen – ist unsere Rechnung für Importe fossiler Brennstoffe um mehr als 22 Milliarden Euro gestiegen. Wir prüfen außerdem eine Koordinierung der Gasspeicherbefüllung durch die Mitgliedstaaten, um zu vermeiden, dass zu viele Mitgliedstaaten gleichzeitig auf den Markt gehen. Wir werden die Freigabe der Ölreserven koordinieren, um eine größtmögliche Wirkung zu erzielen, und wir werden sicherstellen, dass die Notfallmaßnahmen der Mitgliedstaaten den Binnenmarkt nicht beeinträchtigen." 

    Die EU-Kommission plant, am 22. April Vorschläge für Energiepreismaßnahmen zu veröffentlichen, die von den EU-Staats- und Regierungschefs auf ihrem informellen Gipfeltreffen in der nächsten Woche erörtert werden sollen. Die EU-Kommission werde separat noch vor dem Sommer eine Elektrifizierungsstrategie vorlegen, sagte von der Leyen und betonte gleichzeitig die Notwendigkeit struktureller Maßnahmen zur Senkung der Energiepreise.

    Sie sagte: "Wir zahlen einen sehr hohen Preis für unsere globale Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen, und die bittere Realität für unseren Kontinent ist, dass fossile Energieträger auch in den kommenden Jahren die teuerste Option bleiben werden." Sie fügte hinzu: "Unsere Strategie zur Dekarbonisierung hat sich in den letzten Jahren nicht nur bewährt, sondern gewinnt von Tag zu Tag an Bedeutung."  

    Autor: Paul Späthling, wallstreetONLINE Redaktion

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    Verfasst vonRedakteurPaul Späthling
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