ROUNDUP/Aktien Europa Schluss

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    Abbruch der Iran-Gespräche bremst - Ungarn stark

    Für Sie zusammengefasst
    • Europas Leitbörsen fallen, Ungarn gewinnt stark
    • Trump kündigt Hormus-Seeblockade, Ölpreise steigen
    • Telekomwerte verlieren stark, Deutsche Telekom fällt
    ROUNDUP/Aktien Europa Schluss - Abbruch der Iran-Gespräche bremst - Ungarn stark

    PARIS/LONDON/ZÜRICH/BUDAPEST (dpa-AFX) - Nach den vorläufig gescheiterten Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran haben Europas wichtigste Aktienmärkte am Montag nachgegeben. Eine Ausnahme bildete die ungarische Börse, die - beflügelt vom klaren Wahlsieg der Tisza-Partei von Oppositionsführer Peter Magyar und der Abwahl von Victor Orban - deutlich zulegte.

    Der EuroStoxx 50 sank um 0,36 Prozent auf 5.905,02 Punkte, womit er seine Verluste gegen Handelsende etwas eindämmte. Außerhalb des Euroraums verlor der schweizerische SMI 0,28 Prozent auf 13.145,91 Zähler. Der britische FTSE 100 schloss mit minus 0,17 Prozent auf 10.582,96 Punkte.

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    Der Budapester Leitindex Bux gewann fast 5 Prozent. Die Tisza-Partei erreichte bei den Wahlen in Ungarn eine Zweidrittelmehrheit im neuen Parlament. Damit beendet der künftige Ministerpräsident Magyar die 16-jährige Herrschaft seines autokratischen Vorgängers Viktor Orban. Die Anleger setzen darauf, dass die neue Regierung marktfreundliche Reformen umsetzen wird, um die Freigabe eingefrorener EU-Gelder in Milliardenhöhe zu ermöglichen.

    US-Präsident Donald Trump hatte unterdessen in Reaktion auf die abgebrochenen Nahost-Gespräche eine Seeblockade der Straße von Hormus angekündigt, die ab diesem Montag 16 Uhr (MESZ) in Kraft sein soll. Die US-Marine werde alle Schiffe blockieren, die iranische Häfen anlaufen oder von ihnen auslaufen, sagte Trump. Die Vereinigten Staaten wollen damit verhindern, dass der Iran Gebühren von Reedereien für eine Durchfahrt durch die Meerenge verlangt und das Land gleichzeitig von Öl-Einnahmen abschneiden.

    Pakistan will derweil die Differenzen zwischen den USA und dem Iran ausräumen. Es werde "mit voller Kraft daran gearbeitet, die noch offenen Probleme zu lösen", sagte Premierminister Shehbaz Sharif.

    Aus Branchensicht waren Aktien aus dem Telekomsektor die größten Verlierer. Es belasteten Kursverluste von über 6 Prozent für die am EuroStoxx-Ende gelandeten Titel der Deutschen Telekom nach einem negativ aufgenommenen Analystenkommentar. Die jüngste Kurserholung der T-Aktien sei etwas zu üppig gewesen, denn über den Aussichten für das US-Geschäft zeigten sich durchaus Wolken, schrieb Akhil Dattani von JPMorgan.

    Touristik- und Luftfahrtwerte wurden ebenfalls gemieden, während Papiere aus dem Ölsektor weit vorne lagen. Die Kurse spiegelten damit einmal mehr die Entwicklung der Ölpreise wieder, die am Montag im Zuge der vorerst gescheiterten US-Iran-Gespräche wieder Auftrieb bekamen./ajx/he

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Deutsche Telekom Aktie

    Die Deutsche Telekom Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -6,05 % und einem Kurs von 29,18 auf Tradegate (13. April 2026, 18:24 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Deutsche Telekom Aktie um -1,00 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -12,23 %.

    Die Marktkapitalisierung von Deutsche Telekom bezifferte sich zuletzt auf 134,45 Mrd..






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