Windkraftanlagenbauer
Nordex: Was der Q1-Auftragseingang für 2026 wirklich bedeutet!
Der Auftragseingang des Windanlagenbauers Nordex ist im ersten Quartal zurückgegangen. Positiv zu bewerten ist jedoch die Preisgestaltung. Die Aktie gibt im frühen Dienstagshandel dennoch nach.
- Auftragseingang Q1 bei 1.869 MW deutlich unter Vorjahr
- Durchschnittspreis steigt auf 0,91 Mio € pro MW
- Aktie fällt um mehr als 1 Prozent auf 45,32 €
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Die Nordex Group hat im ersten Quartal 2026 einen Auftragseingang von 1.869 Megawatt (MW) erzielt. Das ist deutlich weniger als im Vorjahreszeitraum, als der Wert bei 2.182 MW lag.
Mit einem Anstieg des durchschnittlichen Verkaufspreises auf 0,91 Millionen Euro pro Megawatt präsentiert sich Nordex in einer stabilen Preisumgebung. Zwischen Januar und März 2026 bestellten Kunden insgesamt 292 Windkraftanlagen für Projekte in 13 Ländern. Die stärksten Einzelmärkte waren Deutschland, die Türkei und Schweden.
Nordex-CEO José Luis Blancon erklärte: "Mit einem Auftragseingang von rund 1,9 GW sind wir wie erwartet in das Jahr gestartet. Die Auftragspipeline in Europa und Nordamerika entwickelt sich weiterhin solide, sodass wir eine anhaltende Auftragsdynamik im weiteren Jahresverlauf erwarten."
Nach Bekanntgabe der Zahlen gab die Aktie an der Börse Frankfurt nach. Im frühen Handel am Dienstag steht sie mehr als ein Prozent im Minus. Ein Anteilschein kostet derzeit 45,32 Euro (Stand: 08:20 Uhr MESZ).
*ab 500 Euro Ordervolumen, zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen
Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion
Die Nordex Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -1,56 % und einem Kurs von 45,30EUR auf Tradegate (14. April 2026, 08:41 Uhr) gehandelt.
