ROUNDUP

    185 Aufrufe 185 0 Kommentare 0 Kommentare

    Deutsche Autobauer starten mit Verkaufsminus ins Jahr

    Für Sie zusammengefasst
    • Deutsche Autokonzerne starten mit Absatzrückgang
    • China als Hauptursache mit deutlichen Verlusten
    • BMW moderat minus Mercedes und VW stärker betroffen
    ROUNDUP - Deutsche Autobauer starten mit Verkaufsminus ins Jahr

    MÜNCHEN/STUTTGART/WOLFSBURG (dpa-AFX) - Mercedes , Volkswagen , Audi und jetzt auch BMW : Die deutschen Autokonzerne sind mit schwachen Verkaufszahlen ins neue Jahr gestartet, die Auslieferungen gingen bei allen zurück. Nach den anderen Herstellern meldete nun auch BMW ein Minus im ersten Quartal.

    Schuld war bei allen vor allem die schwache Entwicklung in China und zum Teil auch in den USA, während es in Europa sogar Zuwächse gab. BMW kam dabei glimpflicher davon als die Konkurrenz aus Stuttgart, Wolfsburg und Ingolstadt: Die Münchner lieferten - inklusive ihrer Töchter Mini und Rolls-Royce - weltweit 565.748 Autos aus, das sind 3,5 Prozent weniger als vor einem Jahr.

    Anzeige 
    Handeln Sie Ihre Einschätzung zu Mercedes-Benz Group!
    Long
    46,84€
    Basispreis
    0,34
    Ask
    × 14,75
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Short
    53,26€
    Basispreis
    0,34
    Ask
    × 14,75
    Hebel
    Zum Produkt
    Blatt
    Präsentiert von
    Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet. Eine vorgeschriebene allgemeine Mitteilung gemäß BaFin-Beschluss.
    Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf das Disclaimer Dokument. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

    Tags zuvor hatten bereits der VW-Konzern samt der Tochter Audi Absatzzahlen für die ersten drei Monate des Jahres veröffentlicht, vergangene Woche Mercedes und Porsche . Bei Volkswagen stand dabei konzernweit ein Minus von 4 Prozent auf noch 2,05 Millionen Fahrzeuge aller Konzernmarken. Mercedes-Benz verkaufte im ersten Quartal 499.700 Pkw und Vans, was einem Rückgang von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht.

    Die Zahlen sind angesichts der etwas unterschiedlichen Berechnung nicht eins zu eins miteinander vergleichbar, zeigen aber dennoch eine Entwicklung auf.

    BMW

    Entscheidend für den Rückgang bei BMW war ein deutliches Minus von 10 Prozent in China auf 144.000 Fahrzeuge. Der US-Markt gab um 4,3 Prozent auf gut 90.000 nach. Sehr viel besser lief es in Deutschland mit einem Wachstum von 10,7 Prozent auf 68.000 Autos. Europa insgesamt lag mit gut 236.000 Autos 3 Prozent im Plus.

    Dabei schnitt die Kernmarke mit einem Rückgang um 4,6 Prozent auf 496.050 Autos etwas schlechter ab. Tochter Mini konnte dagegen um 5,9 Prozent auf 68.427 Autos zulegen

    Nachdem BMW in den vergangenen Jahren oft mit besonders starken Zahlen bei Elektroautos geglänzt hatte, sackte der Absatz jetzt um 20 Prozent auf 87.500 ab. Hier könnte sich - neben anderen Effekten - auch die Einführung der ersten Autos der sogenannten Neuen Klasse bemerkbar machen.

    Bisher sind nur sehr wenige Fahrzeuge ausgeliefert worden, sie macht aber seit rund einem halben Jahr einen relevanten Anteil der Elektroauto-Neubestellungen aus. Vertriebsvorstand Jochen Goller spricht von "deutlich mehr als 50.000 Auftragseingängen seit Bestellstart in Europa". Das übertrifft die eigenen Erwartungen der Münchner und macht zumindest Hoffnung für die weitere Entwicklung.

    VW-Konzern

    Trotz deutlicher Verkaufsrückgänge konnte der VW-Konzern seinen globalen Marktanteil weitgehend stabil gehalten, hieß es in Wolfsburg. "Der weltweite Automobilmarkt ging bis Ende März insgesamt zurück", sagte Audi-Vertriebsvorstand Marco Schubert, der das Ressort auch im Gesamtkonzern betreut. "Die Volkswagen Group hat ihren globalen Marktanteil dennoch im Vergleich zum Vorjahreszeitraum weitgehend stabil gehalten."

    In China, wo Europas größter Autobauer mit einem schrumpfenden Markt und lokaler Konkurrenz zu kämpfen hat, wurden in dem Quartal noch 548.700 Fahrzeuge übergeben, fast 15 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. In Nordamerika sackte die Zahl der Auslieferungen um mehr als 13 Prozent auf noch 205.500 Fahrzeuge ab. Das Minus in den USA, wo Europas Autobauer unter den Zöllen von Präsident Donald Trump leiden, lag sogar bei 20,5 Prozent.

    In Deutschland und auch in ganz Europa legte VW dagegen zu. In Westeuropa wurden fast 850.000 Autos ausgeliefert, 4,2 Prozent mehr als vor einem Jahr. In Deutschland lag das Plus bei 4,8 Prozent. Die Rückgänge in China und Nordamerika konnte das aber nicht ausgleichen.

    Schlechter als der Gesamtkonzern schnitt dabei wegen des höheren China-Anteils die Kernmarke VW ab: minus 7,6 Prozent auf noch 1,05 Millionen Auslieferungen. Bei der Tochter Audi sanken die Auslieferungen weltweit um 6,1 Prozent auf 360.000 Fahrzeuge. Am härtesten traf es Porsche: Um 14,7 Prozent schrumpften dort die Auslieferungen auf noch knapp 61.000 Sport- und Geländewagen.

    Mercedes-Benz

    Auch bei Mercedes drückte das China-Geschäft deutlich auf die Zahlen. Der Pkw-Absatz der Marke ging in dem Land um 27 Prozent auf noch 111.600 Fahrzeuge zurück. Das verhagelte den Stuttgartern weltweit die Statistik: Der Pkw-Absatz (also ohne Vans) sank um 6 Prozent auf 419.400 Fahrzeuge. Ohne China wäre der Pkw-Absatz dagegen sogar um 5 Prozent gestiegen, hieß es - getragen von teils deutlichem Wachstum in Europa und den USA.

    Anders als die deutsche Konkurrenz konnte die Marke mit dem Stern in den USA zulegen - um 20 Prozent auf 81.100 Fahrzeuge. In Europa gab es ein Plus von 7 Prozent auf 158.400 Fahrzeuge. In Deutschland legte die Marke um 9 Prozent auf 49.300 Autos zu. Das konnte den Rückgang in China aber nicht ausgleichen./fjo/ruc/DP/men

     

    Zusätzliche Unternehmensinformationen zur Mercedes-Benz Group Aktie

    Die Mercedes-Benz Group Aktie wird zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der Nachricht mit einem Minus von -0,09 % und einem Kurs von 84,44 auf Tradegate (14. April 2026, 11:50 Uhr) gehandelt.

    Auf 7 Tage gesehen hat sich der Kurs der Mercedes-Benz Group Aktie um +2,55 % verändert. Der Verlust auf 30 Tage beträgt -8,60 %.

    Die Marktkapitalisierung von Mercedes-Benz Group bezifferte sich zuletzt auf 48,40 Mrd..






    dpa-AFX
    0 Follower
    Autor folgen
    Mehr anzeigen
    Die Nachrichtenagentur dpa-AFX zählt zu den führenden Anbietern von Finanz- und Wirtschaftsnachrichten in deutscher und englischer Sprache. Gestützt auf ein internationales Agentur-Netzwerk berichtet dpa-AFX unabhängig, zuverlässig und schnell von allen wichtigen Finanzstandorten der Welt.

    Die Nutzung der Inhalte in Form eines RSS-Feeds ist ausschließlich für private und nicht kommerzielle Internetangebote zulässig. Eine dauerhafte Archivierung der dpa-AFX-Nachrichten auf diesen Seiten ist nicht zulässig. Alle Rechte bleiben vorbehalten. (dpa-AFX)
    Mehr anzeigen

    Verfasst von dpa-AFX
    ROUNDUP Deutsche Autobauer starten mit Verkaufsminus ins Jahr Mercedes , Volkswagen , Audi und jetzt auch BMW : Die deutschen Autokonzerne sind mit schwachen Verkaufszahlen ins neue Jahr gestartet, die Auslieferungen gingen bei allen zurück. Nach den anderen Herstellern meldete nun auch BMW ein Minus im ersten …

    Profitieren Sie von unserem Alleinstellungsmerkmal als den zentralen verlagsunabhängigen Wissens-Hub für einen aktuellen und fundierten Zugang in die Börsen- und Wirtschaftswelt, um strategische Entscheidungen zu treffen.
    • ✅ Größte Finanz-Community Deutschlands
    • ✅ über 550.000 registrierte Nutzer
    • ✅ rund 2.000 Beiträge pro Tag
    • ✅ verlagsunabhängige Partner ARIVA, FinanzNachrichten und BörsenNews
    • ✅ Jederzeit einfach handeln beim SMARTBROKER+
    • ✅ mehr als 25 Jahre Marktpräsenz
    Aktien von A - Z: # A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
    wallstreetONLINE bei X wallstreetONLINE bei Instagram wallstreetONLINE bei Facebook wallstreetONLINE bei Youtube wallstreetONLINE bei LinkedIn
    Unsere Apps: Apple App Store Icon Google Play Store Icon
    Wenn Sie Kursdaten, Widgets oder andere Finanzinformationen benötigen, hilft Ihnen ARIVA gerne. 

    Unsere User schätzen wallstreet-online.de: 4.8 von 5 Sternen ermittelt aus 285 Bewertungen bei www.kagels-trading.de
    Zeitverzögerung der Kursdaten: Deutsche Börsen +15 Min. NASDAQ +15 Min. NYSE +20 Min. AMEX +20 Min. Dow Jones +15 Min. Alle Angaben ohne Gewähr.
    Copyright © 1998-2026 Smartbroker Holding AG - Alle Rechte vorbehalten.
    Mit Unterstützung von: Ariva Smartbroker+
    Daten & Kurse von: TTMzero