Iran-Krieg belastet

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    Hermès enttäuscht mit schwachen Verkaufszahlen – Aktie crasht zweistellig

    Der Luxuskonzern Hermès verzeichnete im ersten Quartal 2026 enttäuschende Umsätze. Diese wurden durch den Iran-Krieg und sinkende Tourismusausgaben beeinflusst. Die Aktie brach daraufhin zeitweise um 15 Prozent ein.

    Iran-Krieg belastet - Hermès enttäuscht mit schwachen Verkaufszahlen – Aktie crasht zweistellig

    Der französische Luxusgüterhersteller Hermès hat für das erste Quartal 2026 enttäuschende Verkaufszahlen bekannt gegeben. Im Vergleich zum Vorjahr schrumpfte der Umsatz um 1,4 Prozent auf knapp 4,1 Milliarden Euro. Bereinigt um die Folgen des starken Euros legten die Erlöse um 5,6 Prozent zu. Analysten hatten jedoch mit einem Plus von 7,44 Prozent gerechnet.

    Besonders die Region Mittlerer Osten verzeichnete einen Rückgang von 5,9 Prozent. Dies ist auf die anhaltenden geopolitischen Spannungen in der Region zurückzuführen. Auch Frankreich, das traditionell ein beliebtes Ziel für internationale Touristen ist, kämpfte im März mit einem Rückgang der Tourismuseinnahmen, was zu einem Umsatzrückgang von 2,8 Prozent führte.

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    Laut Hermès' Finanzchef Eric du Halgouet litten auch die Geschäfte in Italien, der Schweiz und Großbritannien unter weniger Besuchern aus dem Nahen Osten.

    Insgesamt ist der Luxusgütermarkt in den vergangenen Monaten durch die geopolitischen Unsicherheiten belastet worden. Auch der französische Konkurrent LVMH Moët Hennessy Louis Vuitton und der italienische Konzern Kering, zu dem unter anderem die Marke Gucci gehört, mussten Rückgänge hinnehmen, die auf den Krieg im Nahen Osten zurückzuführen sind.

    Hermès verzeichnete auch in der Asien-Pazifik-Region außerhalb Japans einen schwächeren Umsatzanstieg. Zwar stiegen die Verkaufszahlen um 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, doch auch hier blieben die Ergebnisse hinter den Erwartungen der Analysten zurück, die ein Plus von 5,84 Prozent prognostiziert hatten.

    Trotz der schwierigen Marktbedingungen hält Hermès an seinen Investitionsplänen fest und hat kürzlich seine 25. Lederwarenfabrik eröffnet. Das Unternehmen setzt weiterhin auf seine Strategie der begrenzten Produktverfügbarkeit, die ihm in Krisenzeiten eine gewisse Resilienz verleiht. 

    Im frühen Handel an der Börse Stuttgart brach die Hermès-Aktie zeitweise um fast 15 Prozent ein. Aktuell kostet ein Anteilschein 1.536,50 Euro (Stand: 09:07 Uhr). 

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    Autor: Ferdinand Hammer, wallstreetONLINE Redaktion



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    Verfasst vonRedakteurFerdinand Hammer
    Iran-Krieg belastet Hermès enttäuscht mit schwachen Verkaufszahlen – Aktie crasht zweistellig Der Luxuskonzern Hermès verzeichnete im ersten Quartal 2026 enttäuschende Umsätze. Diese wurden durch den Iran-Krieg und sinkende Tourismusausgaben beeinflusst. Die Aktie brach daraufhin zeitweise um 15 Prozent ein.

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