Rallye in Asien
Nikkei erreicht neues Allzeithoch – Hoffnung auf US-Iran-Deal treibt Märkte an
Die Aktienmärkte in Asien haben am Donnerstag kräftig zugelegt, angeführt von einem historischen Rekordlauf beim Nikkei 225.
- Nikkei erreicht Allzeithoch Tech und Konsum gefragt
- Hoffnung auf Abkommen zwischen USA und Iran
- Chinas BIP wächst 5 Prozent Exporte stützen
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Der Nikkei 225 schloss zuletzt mit einem Plus von 2,19 Prozent, nachdem er zuvor ein Allzeithoch mit 58.571,23 Punkten erreicht hatte. Besonders stark gefragt waren Technologie- und zyklische Konsumwerte. Spitzenreiter war Daikin Industries mit über 10 Prozent Kursplus. Auch der breiter gefasste Topix legte um 1,33 Prozent zu.
Hoffnung auf Entspannung im Iran-Konflikt
Im Zentrum der Marktbewegungen steht die Aussicht auf ein mögliches Abkommen zwischen Washington und Teheran. US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Interview, der Konflikt sei "sehr nah an einem Ende". Gleichzeitig bestätigten Regierungsvertreter, dass eine zweite Verhandlungsrunde in Planung sei.
Breite Gewinne in Asien
Auch andere asiatische Börsen folgten der positiven Entwicklung und schlossen überwiegend im Plus. Der südkoreanische Leitindex Kospi verzeichnete einen deutlichen Anstieg von 1,96 Prozent. Parallel dazu legte der technologieorientierte Nebenwerteindex Kosdaq um 1,36 Prozent zu. In Indien konnte der Nifty 50 ein moderates Plus von 0,56 Prozent verbuchen.
Auch in China setzte sich die Aufwärtsbewegung fort. Der breit gefasste CSI 300 stieg um 0,90 Prozent. In Hongkong konnte der Hang Seng Index seine Gewinne weiter ausbauen und schloss mit einem Plus von 1,41 Prozent. Besonders die Baidu-Aktie legte in Hongkong zu mit zeitweise über 8,5 Prozent Kursplus.
Chinas Wirtschaft wächst stärker als erwartet
Zusätzlichen Rückenwind erhielten die Märkte durch robuste Konjunkturdaten aus China. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs im ersten Quartal um 5 Prozent und übertraf damit die Erwartungen der Ökonomen. Im Vorquartal lag das Wachstum noch bei 4,5 Prozent.
Die Dynamik wurde vor allem durch starke Exportzahlen gestützt, die die schwache Binnennachfrage teilweise kompensierten.
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Autor: Pascal Grunow, wallstreetONLINE Redaktion

