Mehr wert als viele Konzerne
Googles geheimer Jackpot: SpaceX-IPO könnte Alphabet über 100 Milliarden bringen
Alphabet hält rund 6,11 Prozent an SpaceX. Beim geplanten IPO könnte dieser Anteil über 100 Milliarden US-Dollar wert sein – mehr als viele DAX-Konzerne.
- Alphabet hält rund 6,11 Prozent an SpaceX
- Anteil wäre beim IPO über 100 Milliarden wert
- Beteiligungswert übertrifft viele große Konzerne
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Alphabet könnte durch den geplanten Börsengang von SpaceX einen der spektakulärsten Beteiligungsgewinne der jüngeren Tech-Geschichte erzielen. Nach aktuellen Berichten hält Google, eine Tochter von Alphabet, rund 6,11 Prozent an SpaceX. Sollte das Raumfahrtunternehmen beim IPO wie zuletzt spekuliert mit bis zu 2 Billionen US-Dollar bewertet werden, wäre dieser Anteil mehr als 120 Milliarden US-Dollar wert.
Die Beteiligung geht auf das Jahr 2015 zurück. Damals investierten Google und Fidelity Investments gemeinsam 1 Milliarde US-Dollar in SpaceX und erhielten zusammen rund zehn Prozent an dem Unternehmen, das zu dieser Zeit mit etwa 10 Milliarden US-Dollar bewertet wurde. Seitdem hat sich SpaceX vom ambitionierten Raketenbauer zu einem der wertvollsten Privatunternehmen der Welt entwickelt.
Heute startet SpaceX regelmäßig Falcon-9-Raketen, baut das Satelliteninternet Starlink aus, entwickelt mit Starship eine Schwerlastrakete und hat zuletzt Musks KI-Firma xAI übernommen. Durch diese Entwicklung stieg die private Bewertung nach Berichten bereits auf rund 1,25 Billionen US-Dollar. Ein Börsengang könnte diesen Wert nun noch einmal deutlich nach oben treiben.
Für Alphabet wäre das ein enormer Nebeneffekt. Selbst bei einer Bewertung von 1,75 Billionen US-Dollar läge der Wert des SpaceX-Anteils noch bei mehr als 100 Milliarden US-Dollar. Damit wäre Googles Beteiligung wertvoller als zahlreiche große börsennotierte Konzerne – darunter Unternehmen wie Adobe, CrowdStrike oder Northrop Grumman.
Auch für Elon Musk selbst könnte der Börsengang historisch werden. Er hält Berichten zufolge weiterhin mehr als 40 Prozent an SpaceX. Sollte die angepeilte Bewertung erreicht werden, würde sein Anteil in Dimensionen vorstoßen, die ihn dem Status des ersten Dollar-Trillionärs näherbringen könnten.
Der geplante Börsengang sorgt aber nicht nur wegen der Summen für Aufmerksamkeit. Beobachter warnen, dass der Börsengang einen Abgang wichtiger Mitarbeiter auslösen könnte, wenn frühe Angestellte plötzlich vermögend werden. Gleichzeitig wird über besondere Strukturen spekuliert, etwa zusätzliche Stimmrechte für Insider oder gestaffelte Sperrfristen, um einen massiven Verkaufsdruck nach dem Börsenstart zu vermeiden.
Fest steht: Sollte SpaceX tatsächlich im Juni an die Börse gehen, dürfte nicht nur Musk profitieren. Auch Alphabet könnte plötzlich einen Vermögenswert heben, der größer ist als viele DAX- und S&P-500-Konzerne.
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Autorin: Gina Moesing, wallstreetONLINE Redaktion

